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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt lässt Lemgo keine Chance

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Die Flensburger setzen sich gegen die Gäste mit 29:21 durch. Der Ticker zum Nachlesen.

Flensburg | Das Heimspiel souverän gewonnen, den zweiten Tabellenplatz erobert und dem neuen Kreisläufer Spielpraxis verschafft: In Reihen der SG Flensburg-Handewitt gab es Mittwoch nach dem 29:21 (15:8) im Bundesligaduell gegen den TBV Lemgo viele zufriedene Gesichter. Erfolgreichster Werfer war Anders Eggert, der kurioserweise keine Minute in Angriff oder Abwehr spielte, sondern nur zu den acht Strafwürfen antrat – und alle verwandelte.

Zum Spiel: Von vorsichtigem Abtasten wollten die SG-Handballer in der Anfangsphase nichts wissen. Es ging gleich mit Volldampf los – und wie. Die Lemgoer fanden gegen eine in Abwehr und Angriff sehr engagiert auftretende Heimmannschaft überhaupt nicht ins Spiel. Die bedauernswerten Gäste durften erst nach neuneinhalb Minuten zum ersten Mal jubeln, da hatten Mogensen und Co. bereits fünf Tore erzielt. Und TBV-Coach Florian Kehrmann hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Zeitstrafe wegen Reklamierens aufgebrummt bekommen.

Mit dem gewohnt zuverlässigen Mattias Andersson im Tor diktierten die Flensburger klar das Geschehen, ihre höchste Führung war ein 11:4 nach 17 Minuten. Richtig laut in der Arena wurde es, als Neuzugang Kresimir Kozina in der 29. Minute das Spielfeld zum ersten Mal betrat und zehn Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit seinem Premierentreffer den 15:8-Pausenstand besorgte. Der Kroate sammelte später in Durchgang weitere Spielpraxis, stand passabel in der Deckung und holte vorne zwei Siebenmeter heraus.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb die SG in allen Belangen (20:12/40.) überlegen. Erst als Trainer Ljubomir Vranjes seinen Stammkräften Holger Glandorf und Thomas Mogensen einen vorzeitigen Feierabend gönnte, kam ein kleiner Bruch ins Spiel. Aber das kleine Zwischentief (22:16/48.) hatte wenig Einfluss auf das Ergebnis, beim 26:17 (53.) stand der SG-Sieg fest.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (n.e.) – Karlsson, Eggert (8/8), Glandorf (4), Mogensen (4), Svan, Djordjic (1), Wanne (4), Jakobsson (2), Toft Hansen (2), Lauge (3), Mahé, Kozina (1).

TBV Lemgo: Dresrüse (ab 31.), Maier - Feuchtmann, Hermann (4), Hornke (1), Kogut (3), Mannson (3), A. Niemeyer, M. Niemeyer, Stenbäcken (6), Zieker, Haenen (2/1), Hübscher (2), Höning.

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig) – Zeitstrafen: 4:2. – Siebenmeter: 8:3. – Zuschauer: 5800.

Liebe Leser, beim Ticker der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich leider um eine fehlerhafte Darstellung. Die Anzeigetafel gibt Hamburg gegen Gummersbach als Begegnung an. Ergebnis und der darunter liegende Ticker stellen aber das Geschehen der Partie zwischen Flensburg und Lemgo dar. Bitte entschuldigen Sie die Verwirrung!

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erstellt am 21.Okt.2015 | 20:50 Uhr

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