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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt ist heiß auf den Klassiker gegen Magdeburg

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Die Flensburger wollen jüngste Erfolgsserie gegen den SC Magdeburg fortsetzen und sich für zwei Niederlagen revanchieren.

shz.de von
erstellt am 01.Nov.2015 | 14:32 Uhr

Die Partien zwischen SG Flensburg-Handewitt und SC Magdeburg gehören zu den Klassikern der Handball-Bundesliga. Nach dem Tabellenstand ist es diesmal zwar kein echtes Spitzenspiel – der Zweite empfängt den Neunten –, doch alle anderen Faktoren versprechen ab 15 Uhr (shz.de berichtet mit einem Liveticker) in der ausverkauften Flens-Arena hochkarätigen Handball. Im Pokal haben sich beide Teams für das Schlagerspiel warmgeschossen. Die SG mit 36:19 in Gummersbach, die Magdeburger mit 39:34 in Lübbecke.

Die vergangene Saison schloss der SCM auf Rang vier ab, unter anderem dank zweier Siege über die SG. Dass die Gäste derzeit hinter ihren Ansprüchen zurückbleiben, hat für Ljubomir Vranjes auch mit „ein bisschen Pech“ zu tun. „Magdeburg führt gegen die Rhein-Neckar Löwen und gegen die Füchse Berlin, gewinnt aber nicht. Das kommt vor, das ist so im Sport“, meint der SG-Trainer, der die Gäste dennoch hoch einschätzt und vor der Serie zu den Mitfavoriten erklärt hatte. Mit den Halblinken Michael Damgaard und Finn Lemke sowie Kreisläufer Zeljko Musa (derzeit verletzt) habe sich Magdeburg gut verstärkt, die bekannten Qualitäten seien geblieben, so Vranjes: „Sehr gute Torhüter, eine Abwehr mit großen, schweren Spielern, die viel Druck auf den Angriff ausüben, viele Tempogegenstöße, mit Bezjak und Haas gute Spielmacher. Das ist eine starke Mannschaft.“

Das eigene Team, zuletzt sieben Mal in Serie erfolgreich, machte Vranjes aber auch viel Freude. In Gummersbach habe es ein Spiel gezeigt, in dem „fast alles geklappt hat. Wir haben unsere Kontinuität auf einem hohen Niveau gefestigt“. Das ganze Potenzial des Kaders werde sich aber langfristig entfalten, verspricht der SG-Trainer: „Im April, Mai werden wir die Früchte sehen. Es ist noch Luft nach oben.“

Weniger erfreulich sind die Nachrichten über Jim Gottfridsson, der weiter ausfällt. Eine Diagnose liegt inzwischen vor, doch Genaueres wird die SG erst am Montag mitteilen. Zuvor seien noch Abstimmungen unter den Ärzten sowie mit Gottfridsson nötig, sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

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