28:22-Erfolg gegen Gummersbach : SG Flensburg-Handewitt im Final Four des DHB-Pokals

Anders Zachariassen zieht mit der SG Flensburg-Handewitt nach dem Sieg im DHB-Viertelfinale gegen den VfL Gummersbach ins Final4 ein.
Anders Zachariassen zieht mit der SG Flensburg-Handewitt nach dem Sieg im DHB-Viertelfinale gegen den VfL Gummersbach ins Final4 ein.

Die SG steht das fünfte Mal in Folge im Final Four des DHB-Pokals. Der Liveticker zum Nachlesen.

shz.de von
04. März 2015, 22:17 Uhr

Gummersbach | „Hamburg, wir kommen!“ Zum fünften Mal in Folge steht die SG Flensburg-Handewitt im „Final Four“ um den deutschen Handball-Pokal. Mit den drei Rückkehrern Thomas Mogensen, Lars Kaufmann und Lasse Svan setzte sich die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes beim VfL Gummersbach mühelos mit 28:22 (14:8) durch und trifft am 9. Mai im Halbfinale auf die Rhein-Neckar Löwen, Titelverteidiger Füchse Berlin oder den SC Magdeburg.

Co-Trainer Maik Machulla, der in den vergangenen Wochen den verletzten Thomas Mogensen vertreten hatte, musste in der Schalbe-Arena sein Trikot mit der Nummer 4 nicht wieder überstreifen. Auf der Schaltzentrale im Angriff führte der Däne wieder Regie. Und wie! Mogensen bestimmte das Tempo, initiierte die Spielzüge, setzt seine Nebenleute – besonders Anders Zachariassen – in Szene und war selbst torgefährlich. Und in der Defensive rührten die Gäste vor der Pause „Beton“ an. Der VfL fand kein Mittel gegen die von Tobias Karlsson glänzend organisierte Abwehr. Und wenn doch ein Ball den Weg Richtung Tor fand, nahm ihn Torhüter Mattias Andersson weg.

Den Gastgebern gelangen vor der Pause ganz vier Feldtore. Über 4:1 (8.) erspielten sich die Flensburger schnell einen beruhigenden 8:3-Vorsprung (18.) gegen einen VfL, dem im Angriff  immer wieder leichte Fehler unterliefen. Nach 25 Minuten führte die SG 12:4, wurde dann in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel aber etwas leichtsinnig, so dass die Gastgeber den Rückstand auf sechs Tore verkürzen konnte.

Nach der Pause kam der VfL gegen ein Flensburg-Team, das hinten in der Deckung nicht mehr so entschlossen zupackte, drei Mal auf fünf Tore heran. Doch nach dem 12:17 (35.) zogen die Gäste, angeführt vom überragenden Mogensen, über 20:13 (40.) und 25:16 (51.) unwiederstehlich davon.

VfL Gummersbach: Lichtlein, Puhle – Schröter (4), Ernst (1), Schindler, Kühn, Persson (1), Larsson, Jonsson (3), Becker (1), von Gruchalla, Bult (1), Schröder (4), Santos (7/5).

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller – Karlsson, Nenadic (1), Eggert (3), Mogensen (6), Svan, Wanne, Kaufmann (5), Jakobsson (1), Zachariassen (6), Elahmar (1), Radivojevic (5).

Zuschauer: 2800.

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