zur Navigation springen

Zu schwach für Rhein-Neckar-Löwen : Flensburg verliert Spitzenspiel in Mannheim

vom

Sie SG Flensburg-Handewitt verliert in der Handball-Bundesliga den Anschluss an die Tabellenspitze. Am Mittwochabend hatte das Team von Ljubomir Vranjes gegen die Rhein-Neckar-Löwen mit 29:22 das Nachsehen.

shz.de von
erstellt am 11.Sep.2013 | 22:31 Uhr

Mannheim | Die hoch gehandelte SG Flensburg-Handewitt muss in der Handball-Bundesliga erst mal wesentlich leisere Töne anschlagen. Fünf Tage nach der Auswärtspleite in Magdeburg ging auch die nächste Standortbestimmung bei den Rhein-Neckar Löwen verloren. Nach dem enttäuschenden 22:29 (8:13) gestern Abend in der Mannheimer SAP-Arena beträgt der Rückstand der Flensburger auf die Tabellenspitze bereits vier Punkte – und das nach nur vier Spieltagen.

Die Niederlage im Topspiel verdeutlicht: Die SG  sucht immer noch ihren Rhythmus – besonders im Angriff herrscht Flaute.  Gegen die Löwen  agierte der Flensburger Angriff gehemmt, fehlerhaft und drucklos. Kurz gesagt: Da steckt noch reichlich Sand im Getriebe.   Im Positionsangriff waren Mogensen und Co. fast chancenlos gegen die physisch starke Löwen-Deckung. Acht Tore, die meisten per erster oder zweiter Welle erzielt, in Hälfte eins – das ist eines Meisterschaftsanwärters nicht würdig. Hätte Torhüter Mattias Andersson nicht gewohnt stark pariert, wäre der Pausenrückstand noch höher  als 8:13 ausgefallen.

Das Bild änderte sich nach dem Seitenwechsel zunächst nicht entscheidend. Die vom agilen Andy Schmid geführten Hausherren wirkten frischer und entschlossener und  präsentierten sich im Abschluss effizienter als Flensburger, deren größtes Sorgenkind die  linke Rückraumposition  bleibt.   Nach dem 10:16 (36.)   und 14:19 (42.) sah es nach einer klaren Sache für die Löwen aus, ehe sich so langsam die angezogene Handbremse beim  SG-Express löste. Und plötzlich hieß es nur noch 20:22 (47.). Doch das Zwischenhoch hielt nicht lange an – am Ende stand eine verdiente Niederlage zu Buche.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen