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Handball-Champions-League : Flensburg-Handewitt und Kiel verlieren

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Handball-Champions-League: Die Flensburger verlieren in Dänemark deutlich mit 21:35. Und auch der THW patzt.

shz.de von
erstellt am 28.Sep.2014 | 18:47 Uhr

Kolding | Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt ist mit einer bitteren Niederlage in die Champions League gestartet. Bei KIF Kolding aus Dänemark verloren die Norddeutschen am Sonntag mit 21:35 (13:19). Beste Werfer in einer einseitigen Partie waren Anders Eggert (8/5) für Flensburg und Kaspar Irming mit sieben Treffern für die Gastgeber.

Die Spieler des dänischen Titelträgers schafften es sehr viel schneller, die Anfangsnervosität abzulegen. Nach acht Minuten lag Kolding mit 5:2 in Führung. Bei der SG, deren Torhütergespann Mattias Andersson und Kevin Möller nur wenige Bälle abwehren konnte, brachte auch das zwischenzeitliche 7:7 (16.) durch Lasse Svan keine Besserung. Zu häufig verloren die Flensburger im Angriff den Ball und ließen sich in der Defensive von den Dänen düpieren.

SG-Coach Ljubomir Vranjes forderte in einer Auszeit „einfache Pässe“ von seinen Spielern. Bis zur Pause, in der Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke die „fehlende Aggressivität“ beklagte, war der Rückstand jedoch auf sechs Treffer angewachsen. Die Situation besserte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Koldings Keeper Kaspar Hvidt zeigte eine herausragende Leistung und legte so die Grundlage für den ungefährdeten Sieg der Gastgeber.

Auch der deutsche Rekordmeister THW Kiel hat zum Auftakt der Handball-Champions League gepatzt. Bei Croatia Zagreb mussten sich die „Zebras“ am Sonntag mit 25:27 geschlagen geben. Zur Pause hatten die Norddeutschen, die in Christian Sprenger, Aron Palmarsson und Marko Vujin (je 4) ihre besten Werfer hatten, noch mit 13:9 geführt. Für die Kroaten warfen Zlatko Horvat und Sandro Obranovic je sechs Tore.

Nach einem von den Defensivreihen geprägten Beginn fanden die Kieler gut in die Partie. Christian Sprenger erwies sich zunächst als sicherer Siebenmeterschütze und sorgte mit dafür, dass seine Mannschaft nach 13 Spielminuten mit 6:2 in Führung ging. Kiels Co-Trainer Jörn-Uwe Lommel freute sich während der Halbzeitpause über die gute Defensive. „Wir haben viele technische Fehler provoziert“, sagte er im TV-Sender Sky.

In der zweiten Hälfte verkürzten die von den 10.364 Zuschauern in der Arena Zagreb angefeuerten Gastgeber durch vier Treffer in Serie auf 14:15 (40.). Kiels Coach Alfred Gislason versuchte, mit einer Auszeit gegenzusteuern, doch die Kroaten gingen mit 18:17 in Führung (45.). In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit dem besseren Ende für Zagreb.

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