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Knoten geplatzt : Flensburg feiert 29:25 Auswärtssieg in Lübbecke

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SG Flensburg-Handewitt schafft einen hart erkämpften 29:25-Erfolg beim TuS Nettelstedt-Lübbecke. Dabei ist die SG lange im Hintertreffen. Holger Glandorf ist mit sechs Toren erneut bester Schütze.

Lübbecke | Die SG Flensburg-Handewitt hat die Trendwende in der Handball-Bundesliga geschafft. Nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen in Serie sicherte sich die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes Mittwochabend beim TuS N-Lübbecke einen hart erkämpften 29:25 (13:16)-Erfolg. Allerdings mussten die  Schleswig-Holsteiner lange zittern, die alles andere als souveräne SG ging erst in der 37. Minute beim Stand von 17:16 erstmals in Führung. 

Schon nach wenigen Minuten dürfte den SG-Profis klar gewesen sein, dass sie vor 1400 Zuschauern in Lübbecke an diesem Abend alles andere als ein Spaziergang erwartet. Die Gastgeber starteten furios und zogen schnell auf 6:2 davon (9.). Doch immerhin: Flensburg-Handewitt zeigte Gegenwehr, schaffte beim 10:10 (21.) sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich – um kurz darauf allerdings wieder das Heft des Handelns komplett aus der Hand zu geben. Die Konsequenz: Der TuS N-Lübbecke warf bis zum Halbzeitstand von 16:13  wieder einen Drei-Tore-Vorsprung heraus.

Von der Ankündigung von SG-Trainer Ljubomir Vranjes, seine Mannschaft werde sich ganz anders präsentieren als bei den jüngsten Niederlagen beim SC Magdeburg und bei den Rhein-Neckar Löwen, war in den ersten 30 Minuten unerfreulich wenig zu sehen. Doch im zweiten Durchgang lief es dann zusehends  besser für den Favoriten.  Flensburg kam mit Wut im Bauch aus der Kabine, bewies Moral und holte schnell Tor um Tor auf. Nettelstedt-Lübbecke  gelang es zwar noch zwei Mal, auszugleichen – doch in der Schlussphase spielte die SG dann ihre größere individuelle Klasse aus, während bei den Gastgebern zusehends die Kräfte schwanden.

TuS N-Lübbecke:  Blazicko,  Semisch -   Gustafsson,  Loke,  Wilke,  Langhans,  Tauabo,  Pajovic,    Niewrzawa,  Schubert,  Niemeyer,  Schöngarth,  Remer

SG Flensburg-Handewitt:  Andersson,  Rasmussen –  Karlsson,  Nenadic (1),  Eggert (5),  Glandorf (6),  Mogensen (5),  Svan (4),  Weinhold (3),  Heinl (2),  Gustafsson,  Gottfridsson (3),  Knudsen

Schiedsrichter: Hartmann/Schneider

Siebenmeter:  2:1 – Zeitstrafen: 6:5

Zuschauer: 1400

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erstellt am 18.Sep.2013 | 21:01 Uhr

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