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Handball-Bundesliga : Am Ende deutlich: SG schlägt Göppingen mit 34:26

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der 26. Spieltag der Handball-Bundesliga und die SG gewinnt gegen den Tabellennachbarn Frisch Auf Göppingen. Der Liveticker zum Nachlesen.

Flensburg | Das Wechselspiel auf Platz drei der Handball-Bundesliga geht munter weiter. Auch ohne den erkrankten Spielmacher Thomas Mogensen bezwang die SG Flensburg-Handewitt den Tabellenfünften Frisch Auf Göppingen mit 34:26 (16:18) und verdrängte den SC Magdeburg wieder von dem Rang, der die Qualifikation zur Champions League bedeutet.

In dieser Spielzeit gibt es fast kein Spiel ohne erneuten Ausfall bei der SG. Zwar waren Tobias Karlsson, Lars Kaufmann und Anders Zachariassen, die am Sonntag in Kiel wegen Grippe gefehlt hatten, wieder dabei. Dafür hatte sich Thomas Mogensen gestern Mittag krank gemeldet. Seine Position in der Schaltzentrale nahm der gerade von einem Mittelfußbruch genesene Jim Gottfridsson ein. Probleme hatte Flensburg jedoch weniger in der Offensive als vielmehr in der Abwehr.

Trainer Ljubomir Vranjes ließ sein Team mit einer offensiven Formation mit Neuzugang Jakob Macke im Zentrum und Ahmed Elahmar in der Spitze beginnen. Aber diese Taktik ging nach hinten los. Die Göppinger nutzten die sich bietenden Freiräume, lagen schnell in Führung und bauten diese auf 12:8 in der 18. Minute aus. Vranjes nahm eine Auszeit, stellte seine Abwehr auf die gewohnte 6:0-Formation um und wechselte den bis dahin glücklosen Keeper Mattias Andersson gegen Kevin Möller aus.

Doch erst nach dem 9:14 starteten die Gastgeber zur Aufholjagd. Nach 26 Minuten war der Meister von 2004 auf 14:15 heran. Zwar zog Frisch Auf erneut auf 18:15 davon. Doch in der 33. Minute war der Ausgleich dank einer nun stabileren Deckung mit einem Kevin Möller dahinter, der mit Paraden in Serie zum Matchwinner avancierte, geschafft. Unter dem Jubel der 6300 Zuschauer in der Flens-Arena traf Lasse Svan zum 18:18. Danach zog die SG unwiderstehlich davon. 21:19 hieß es nach 40 Minuten, 25:21 nach 44 und 30:24 nach 50 Minuten. Der Champions-League-Sieger hatte ein Spiel, das so zäh begonnen hatte, mit einer leidenschaftlichen Vorstellung noch gedreht.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (ab 18. Minute) – Karlsson, Machulla, Nenadic (2), Eggert (11/4), Svan (7), Nicolaisen, Kaufmann (7), Zachariassen (2), Gottfridsson (3), Macke, Elahmar (2). FA Göppingen: Marinovic, Prost (ab 44. Minute) – Kraus (1), Kneule (3), Oprea (1), Schöne (1), Späth (2), Nyokas (4), Beljanski (2), Lobedank, Sesum (2), Schiller (9/8), Halén (1). Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig). Zeitstrafen: 4:4. – Siebenmeter: 5:8. Zuschauer: 6200.

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erstellt am 18.03.2015 | 16:30 Uhr

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