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DHB-Pokal : 36:19! SG Flensburg-Handewitt demontiert Gummersbach

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Das war souverän. Gummersbach hatte nicht den Hauch einer Chance. Rasmus Lauge gehörte zu den Besten der SG.

shz.de von
erstellt am 28.Okt.2015 | 20:42 Uhr

Gummersbach | Nur noch ein Schritt bis zur erneuten Teilnahme am Final Four in Hamburg: Die SG Flensburg-Handewitt ist mit einem 36:19 (18:9) beim Bundesliga-Konkurrenten VfL Gummersbach souverän ins Viertelfinale des Deutschen Handball-Pokals eingezogen. „Gummersbach ist momentan in keiner guten Verfassung, aber wir haben auch wirklich gut gespielt“, freute sich SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke.

Zehn Tage nach dem 32:25 in der Bundesliga ließ der Cup-Verteidiger dem VfL auch im Pokal nicht den Hauch einer Chance. Der VfL bestand in der ersten Hälfte eigentlich nur aus Carsten Lichtlein, der mit acht Paraden einen noch höheren Pausenrückstand verhinderte.

Die Flensburger beherrschten den Gegner nach Belieben: In der Abwehr kompromisslos, kompakt und schnell auf den Beinen, im Angriff mit viel Tempo, stark im Spiel Eins gegen Eins und eiskalt im Gegenstoß. Fast jeden Fehler der Gastgeber, die durch Einzelaktionen zum Erfolg kamen, bestraften die Gäste gnadenlos. Nur einmal beim 1:1 waren die Oberbergischen auf Augenhöhe.

Danach zog die SG, angetrieben von Rasmus Lauge und Thomas Mogensen, auf und davon. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 6:2, nach 20 Minuten mit 10:4. SG-Keeper Mattias Andersson erlebte einen geruhsamen Abend. Kaum ein Ball kam durch die Deckung auf sein Tor. Schon zur Pause beim 9:18 war die Partie entschieden. Doch die SG ließ nicht nach.

Nach der Pause wurde das Spiel zu einer Demonstration der Stärke. Über 24:12 (37.) und 32:17 (51.) feierte die SG einen Kantersieg.

VfL Gummersbach: Lichtlein, Puhle – Schröder (1),  Ernst (2), Schindler, Kühn (4),   Schöneseiffen (2), Persson (3/1), Pevnov,  Bult (1), von Gruchalla (3), Heyme, Becker, Schröter (3).
SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (ab 46. Minute)– Karlsson, Eggert (9/3), Glandorf (3), Mogensen (4), Svan (3),  Djordjic (3), Jakobsson (1), Toft Hansen, Lauge (6), Kozina (3),  Mahé, Radivojevic (4).
Schiedsrichter: Pritschow/Pritschow (Suttgart).
Zeitstrafen: 4:2. – Siebenmeter: 2:3.
Zuschauer: 2080

 

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