Handball-Bundesliga : 32:23 gegen Lemgo – SG Flensburg-Handewitt festigt zweiten Platz

SG Flensburg-Handewitt hat auf dem Weg zur erneuten Champions-League-Qualifikation einen weiteren wichtigen Schritt gemacht.

shz.de von
12. April 2018, 20:50 Uhr

Die SG Flensburg-Handewitt hat ihren zweiten Tabellenplatz in der Handball-Bundesliga gefestigt. Der Vizemeister setzte sich beim TBV Lemgo am Donnerstagabend locker mit 32:23 (16:9) durch und zog nach Pluspunkten mit Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen gleich. Allerdings haben die Flensburger bereits zwei Partien mehr als die Löwen ausgetragen.

Auf den dritten Rang rückte vorerst der SC Magdeburg vor, der gegen die gegen den TuS N-Lübbecke ebenfalls problemlos mit 34:24 (18:12) gewann. Im Abstiegskampf feierte der TVB Stuttgart dank eines späten Treffers von Dominik Weiss einen wichtigen 26:25 (14:15)-Erfolg beim VfL Gummersbach.

Im Kampf um den Titel aber bleiben die Flensburger erster Verfolger der Löwen. Anders Zachariassen war in Lemgo mit sechs Treffern erfolgreichster Werfer der Mannschaft von Trainer Maik Machulla. Dem klar unterlegenen Gastgeber halfen auch die sieben Treffer von Tim Suton nicht.

Über weite Strecken der ersten Halbzeit zeigte der Lemgoer Keeper Peter Johannesson starken Aktionen. Erst wehrte der Schwede einen Siebenmeter und den schwach geworfenen Nachwurf von Kentin Mahé ab, wenig später parierte der 25-Jährige eine Doppelchance von Rasmus Lauge und Zachariassen.

Allerdings schafften es die ersatzgeschwächten Gastgeber nicht, die SG-Abwehr vor Probleme zu stellen. So kamen die Flensburger im Tempospiel zu vielen einfachen Treffern, und die Partie war schon zur Pause entschieden. Im zweiten Abschnitt taten die Norddeutschen nicht mehr als nötig.

Schon am Sonntag ist die Mannschaft von SG-Trainer Maik Machulla im Heimspiel gegen den VfL Gummersbach erneut gefordert.

 
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