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DHB-Pokal : 26:29 – SG Flensburg-Handewitt unterliegt den Füchsen Berlin

vom

Bitteres Ende für die SG: Handball-Bundesligist Füchse Berlin reißen Flensburg aus allen Pokalträumen.

shz.de von
erstellt am 18.Okt.2017 | 21:25 Uhr

Flensburg | Der Dauergast nur als Zuschauer beim Final Four. Nach sieben Final-Teilnahmen in Folge  können die Handballer der SG Flensburg-Handewitt die Pokalendrunde in Hamburg im kommenden Jahr vorzeitig abschreiben. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla verlor gestern  in eigener Halle im Achtelfinale gegen die Füchse Berlin mit 26:29 (14:14) und  schied aus dem Wettbewerb aus. Da auch der THW Kiel vorzeitig die Segel streichen musste, wird das legendäre Final Four ohne die beiden Topclubs aus Schleswig-Holstein über die Bühne gehen.

Ein Pokalspiel zwischen Flensburg und Berlin  – das bedeutet: Viele Emotionen, reichlich Spannung, großer Kampf, ein stetes Auf und Ab. Eben ein Duell mit hohem Unterhaltungswert und garantiertem Nervenkitzel.  Das war auch gestern nicht anders während des Achtelfinals in der atmosphärisch sehr aufgeladenen Flens-Arena. Die Gäste, angeführt von Nationaltorhüter Silvio Heinevetter, der mit spektakulären Paraden und permanenten Diskussionen auffiel,  hatten in der ersten Halbzeit meist die Nase knapp vorn. Über ihren starken Rückraum waren sie immer wieder erfolgreich. Die SG hingegen agierte im Angriff zu statisch, zu vorhersehbar – und leistete sich zudem eine Reihe von technischen Fehlern. Nach dem 4:7 (13.) berappelten sich die Gastgeber jedoch wieder, kamen über Außen oder durch Einzelaktionen von Rasmus Lauge ran und gingen mit einem 14:14 in die Pausen. Allerdings verletzte sich Lauge bei einer Angriffsaktion kurz vor dem Pausenpfiff – und kam danach nicht wieder.

Das sollte  nicht ohne Folgen bleiben, auch wenn die SG wenig später in Führung ging. Es entwickelte sich ein dramatisches Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für die Hauptstädter, die in Durchgang zwei das wichtige Torhüterduell klar für sich entschieden. Zudem enttäuschte bei der SG Holger Glandorf, der einen schwarzen Tag erwischte und ohne Torerfolg blieb.

Die entscheidende Phase: Beim Stand von 24:25 (56.) warf Kentin Mahé einen Strafwurf an die Latte, im Gegenzug machte es Hans Lindberg vom  Siebenmeterpunkt besser und traf zum 24:26. Mit Glück und Geschick brachten die Füchse diesen Vorsprung über die Zeit. 

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