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Dänischer Handballclub : SG Mojn tütet Aufstieg ein

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Triumph in der Großstadt: Die Grenzland-Handballer der SG Mojn haben es der Kopenhagener Konkurrenz gezeigt.

shz.de von
erstellt am 13.Apr.2016 | 14:59 Uhr

Das Wappen des kleinen dänischen Handball-Aufsteigers ziert eine geballte Faust: Auf den vier Fingern stehen die Buchstaben, die für die Ballwerfer ein Stückweit die Heimat bedeuten: „M O J N“. Das wird in Nordschleswig meist als Abschiedsgruß verwendet. Nun jedoch wird es zum Grußwort – denn die Handballer von der SG Mojn København haben es geschafft: Sie sind in die Serie 1 aufgestiegen. Das entspricht im dänischen Handball zwar erst der fünften Liga, ist für die Beteiligten aber dennoch Prestige-Erfolg: Denn die Wurfkünstler von der oft herabschätzend beäugten „Außenkante“ des Reichs haben sich in der Hauptstadt durchgesetzt.

Der Verein war ursprünglich 2010 als HK Syd United gegründet worden. Ziel war es, ein Bindeglied zu schaffen für die vielen Südjüten, die in der Hauptstadt leben. Den Erfolg hat der Club mit einem 29:20-Sieg gegen HIK fix gemacht. Nach einer Saison mit 16 Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage gehen die Handball-Amateure von der dänischen „SG“ nun in die Sommerpause.

„Die Saison ist zu Ende, aber das Abenteuer hat gerade erst begonnen“, lacht Carsten Kier: „Die Anzahl der Spieler ist gewachsen, die Anzahl Tore auch. Die Kondition ist besser geworden und das Allerwichtigste: die Kopenhagener sind immer wieder in die Schranken gewiesen worden, und das wird auch in der Serie 1 so bleiben. Die SG Mojn steht vor einer spannenden Saison.“ Nun sei aber erstmal Kaffee, Kuchen und Fuglsang (Biermarke) angesagt.

Die Leistung zum Saisonabschluss war nicht die beste des Jahres, doch HIK konnte den Sieg der Spielgemeinschaft nicht gefährden. Die HIK-Handballer versuchten das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, während die SG Mojn aufs Gaspedal drückte. Doch das führte zu einigen überhasteten Aktionen. Die Spielgemeinschaft musste sich zur Halbzeitpause mit einer 11:8-Führung begnügen, doch nach dem Seitenwechsel konnte HIK nicht mehr mithalten. Die SG Mojn spielte nach dem Seitenwechsel konzentrierter, stand besser in der Abwehr und zog davon. Am Ende hieß es 29:20.

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