Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt will Rang eins verteidigen

Zufriedene Partner: v.l. Michael Möller, Martin Rudolph und Dierk Schmäschke (SG).
Zufriedene Partner: v.l. Michael Möller, Martin Rudolph und Dierk Schmäschke (SG).

Am Dienstag (19 Uhr) tritt der Meister bei den Füchsen Berlin an, am Samstag kommt der THW Kiel in die Flens-Arena.

shz.de von
04. September 2018, 08:31 Uhr

Flensburg | Nach dem gelungenen Aufgalopp in Minden und gegen Göppingen steht der Status der SG Flensburg-Handewitt als Tabellenführer der Handball-Bundesliga in dieser Woche ernsthaft auf dem Prüfstand. Am Dienstag (19 Uhr) tritt der Meister bei den Füchsen Berlin an, am Sonnabend kommt der THW Kiel als Topfavorit dieser Spielzeit in die Flens-Arena. Schwächen kann sich die Mannschaft von Trainer Maik Machulla nun nicht mehr erlauben, wenn sie den Spitzenrang verteidigen will.

Die SG hat am Sonntagabend das Hotel Wyndham Garden in Berlin Mitte bezogen, um sich optimal auf eine schwere Aufgabe einzustimmen. „Die Füchse sind nicht anders einzuschätzen als bisher. In der Breite haben sie sich sogar verstärkt“, urteilt Machulla über den Dritten der vergangenen Saison. Der Verlust von Steffen Fäth im linken Rückraum wurde mit Wael Jallouz (Ex-THW und Paris St. Germain) sowie mit dem dänischen Top-Talent Jacob Holm aufgefangen. Und dem neuen Kreisläufer und Abwehrrecken Mijajlo Marsenic von Vardar Skopje „muss niemand erklären, wie Handball geht“, so der SG-Trainer, der die Partie als wichtigen Schritt für die Entwicklung seiner Mannschaft betrachtet. Daher wird er auch auf die Neulinge setzen, die sich gegen Göppingen bravourös geschlagen haben.

Im Tor könnte es eventuell einen Wechsel geben. „Torbjörn Bergerud hat im Training einen starken Eindruck gemacht, gut mit dem Block gearbeitet. Endgültig entschieden habe ich mich noch nicht“, sagte Machulla nach dem Abschlusstraining. Viel spreche auch für Benjamin Buric. „Direkt nach dem Spiel fand ich ihn überragend, nach genauerer Analyse immer noch sehr gut“, meinte Machulla, der aber einige Gegentore entdeckt hatte, die Buric nicht unbedingt hätte bekommen müssen.

Abseits der Hallen feierte die SG einen weiteren Erfolg. Der Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken hat sein Engagement als Trikotpartner um weitere zwei Jahre verlängert und sogar aufgestockt. Michael Möller (VR Bank Schleswig-Flensburg) und Martin Rudolph (Raiffeisenbank Handewitt) zeigten sich mit der seit sieben Jahren bestehenden Partnerschaft sehr zufrieden. SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke betonte, dass die VR-Banken und die SG sehr gut zusammen passen. Daher sei es nur konsequent, den gemeinsamen Weg fortzusetzen.

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