Schiffbrücke in Flensburg : SG Flensburg-Handewitt hat mit viel Liebe zum Detail Geschäftsstelle modernisiert

Geschafft! Marketing-Leiter Adrian Schwabe, Innenarchitektin Sarah Philipp und Geschäftsstellenleiter Nils Geisler (v.l.) freuen sich über die gelungene Neugestaltung des SG-Büros.

Geschafft! Marketing-Leiter Adrian Schwabe, Innenarchitektin Sarah Philipp und Geschäftsstellenleiter Nils Geisler (v.l.) freuen sich über die gelungene Neugestaltung des SG-Büros.

Dieser Auftritt kann sich sehen lassen: In Rekordzeit hat der Handball-Verein die Geschäftsräume in ein Unikat verwandelt.

shz.de von
06. Februar 2018, 11:34 Uhr

Flensburg | Seit zwölf Jahren residiert die SG Flensburg-Handewitt mit ihrer Geschäftsstelle an der Schiffbrücke 66 – eine durchaus repräsentative Adresse mit traumhafter Aussicht auf die Förde. „Dieser überragende Blick hat für vieles entschädigt“, sagt SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke mit Blick auf die Einrichtung, die zuletzt kaum noch vorzeigbar war. Der verschlissene Teppich gab schließlich den Anstoß zu einer umfassenden Modernisierung. Diese ist jetzt abgeschlossen: Seit einigen Tagen erstrahlen die Räume in neuem Glanz. Viel Liebe zum Detail signalisiert, worum es in diesem Büro geht.

Der neue Boden trägt das SG-Logo und stilisierte Linien eines Handball-Feldes, eine Zeittafel zeigt die Meilensteine der erfolgreichen SG-Geschichte und – ein pfiffiger Einfall – die Türen zur Garderobe sind als Torwand gestaltet, die von den sieben Mitarbeitern schon eifrig genutzt wird.

„Diese Erneuerung steht uns gut zu Gesicht. Zu uns kommen Sponsoren, Geschäftspartner, neue Spieler und andere Gäste. Jetzt können wir wieder zeigen, was für ein Verein wir sind“, meint Schmäschke und lobt das Engagement von Adrian Schwabe. Der SG-Marketingleiter habe viel Herzblut in den Umbau gesteckt, der weitgehend mit Bordmitteln und der Unterstützung vieler SG-Partner realisiert wurde. 

Meilensteine der SG-Geschichte: Eine Zeittafel im neuen Wartebereich zeigt die größten Erfolge.
Marcus Dewanger
Meilensteine der SG-Geschichte: Eine Zeittafel im neuen Wartebereich zeigt die größten Erfolge.
 

„Bauleiter“ Schwabe nennt zwei Gedanken, die hinter allem standen: „Wir waren darauf bedacht, möglichst viele Aufträge an unsere Partner zu vergeben, um die Kosten in einem engen Rahmen zu halten. Und wir wollten dem Ganzen eine grenzübergreifende Note geben.“ Dazu arbeitete Schwabe mit der Innenarchitektin Sarah Philipp zusammen, die sowohl auf deutscher als auch auf dänischer Seite ein Büro hat, außerdem waren verschiedene Firmen aus dem Nachbarland beteiligt. Der Teppich als der Hingucker des Großraumbüros beispielsweise wurde vom dänischen Hersteller „ege“ individuell angefertigt.

Die erste Etappe der Neugestaltung hatte der Architekturstudent Fabian Brech bestritten, der für seine Abschlussarbeit ein praktisches Projekt suchte und bei der SG auf offene Ohren stieß. Brechs Bestandsaufnahme und einige erste Ideen waren für Schwabe sehr hilfreich.

Über den SG-Hauptsponsor Dänisches Bettenlager entstand dann der Kontakt zu Sarah Philipp, die das endgültige Umbaukonzept entwickelte. Es war allerdings nicht einfach, einen Termin für die Maßnahmen zu finden. Während des Spielbetriebs war nichts zu machen, die spielfreie Zeit im Januar 2017 war anderweitig belegt. So vergingen noch einmal zwölf Monate, bevor Anfang dieses Jahres zunächst die Entrümpelung und dann die Renovierung unter Hochdruck durchgezogen wurde.

Die Torwand ist einerseits Tür zur Garderobe, animiert aber auch, einmal die eigene Treffgenauigkeit mit einem Handball zu testen.
Marcus Dewanger
Die Torwand ist einerseits Tür zur Garderobe, animiert aber auch, einmal die eigene Treffgenauigkeit mit einem Handball zu testen.
 

Neben dem deutlich Handball spezifischeren Eindruck fällt auf, dass die Räume großzügiger wirken, was durch Umplatzierung des Empfangstresens und des Wartebereichs erreicht wurde. Ein neues Beleuchtungskonzept und die Anschaffung ergonomischer Bürostühle gehören ebenfalls zum Projekt, in das 19 Gewerke und Ansprechpartner involviert waren.

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