Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt gewinnt 34:27 gegen Wetzlar

Thomas Mogensen im Ballbesitz.

Thomas Mogensen im Ballbesitz.

Die Flensburger setzen sich deutlich gegen HSG Wetzlar durch.

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08. März 2018, 18:04 Uhr

Flensburg | Ein guter Start, ein zähes Intermezzo, ein souveräner Endspurt: Mit 34:27 (16:15) gewann die SG Flensburg-Handewitt die Nachholpartie in der Handball-Bundesliga gegen die HSG Wetzlar und brachte damit dem zweimaligen THW-Bezwinger und Final-Four-Teilnehmer die erste Niederlage in diesem Jahr bei. 

Wetzlars Spitzentorhüter Benjamin Buric konnte seinem künftigen Verein seine Qualitäten am Donnerstagabend wegen einer Wadenverletzung nicht zeigen, womit die Gäste zum Außenseiter wurden. Trainer Kai Wandschneider fand eine fast poetische Beschreibung für den Kern seines Konzepts: „Wir werden die Entdeckung der Langsamkeit zelebrieren. Das Flensburger Tempospiel können wir nicht 60 Minuten mitgehen.“

Holger Glandorf wird von den Gegnern bedrängt.
Marcus Dewanger

Holger Glandorf wird von den Gegnern bedrängt.

Die SG zeigte zunächst deutliches Bemühen, dieser Einschläferungstaktik nicht zum Opfer zu fallen. Die Abwehr arbeitete aggressiv, vorn machten Hampus Wanne, Thomas Mogensen und Holger Glandorf Druck. So gelang nach dem 3:3 (9.) ein erster Zwischenspurt zum 6:3, wobei Glandorf mit seinem 2273. Tor einen weiteren Schritt in der ewigen Bundesliga-Torschützenliste tat und an Martin Schwalb auf Rang vier vorbeizog. Bis zur 25. Minute wuchs die Führung auf 15:10 an.

Mattias Andersson rettete die Führung

Danach schlichen sich Nachlässigkeiten ein. Mit technischen Fehlern und Fehlwürfen luden die Flensburger die Gäste ein, wieder am Spiel teilzunehmen. Wetzlar ließ sich nicht lange bitten, holte auf und Mattias Andersson musste unmittelbar vor der Pause mit zwei Paraden die Führung retten. Nach Wiederbeginn gelang den Gästen noch viermal der Ausgleich. Nach dem 19:19 in der 39. Minute wurde die Flens-Arena wach, trieb ihre Mannschaft zum einem 5:0-Lauf vom 21:20 (43.) zum 26:20 an – damit war die Vorentscheidung da.

Die Hessen spielten immer ungenauer, die SG nutzte jeden Fehler. Am Ende gab es noch ein Comeback bei den Gastgeber zu feiern: Kreisläufer Jacob Heinl bekam nach langer Pause wieder seine ersten Einsatzminuten.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller  (bei zwei 7m) – Karlsson, Glandorf (8), Mogensen (4), Svan (1), Wanne (9), Jepsson, Steinhauser (2), Heinl, Zachariassen (1), Toft Hansen (2), Gottfridsson (2), Lauge (3), Mahé (2/1).

HSG Wetzlar: Weber, Klimpke (ab 53.) – Kneer (3), Björnsson (7/5), Ferraz (2), Mirkulovski, Volentics (2), Holst, Kraft, Schefvert (4), Kvist (2), Klesniks, Lindskog (1), Cavor (3), Kohlbacher (3).

Schiedsrichter: Schulze/Tönnies (Magdeburg/Dodendorf)

Zeitstrafen: 5:3.

Siebenmeter: 2:7.

Zuschauer: 5821.

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker

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