SG Flensburg-Handewitt : Neuzugang Göran Johannessen bei schwerem Autounfall verletzt

Erst Operation, dann Autounfall: SG-Neuzugang Göran Johannessen hat schwere erste Tage in Deutschland.

Erst Operation, dann Autounfall: SG-Neuzugang Göran Johannessen hat schwere erste Tage in Deutschland.

Der Norweger erlitt auf der Rückfahrt von einer Fuß-Operation einen Nasenbeinbruch und Schnittverletzungen im Gesicht.

shz.de von
23. Juli 2018, 15:26 Uhr

Fremdingen/Flensburg | Neuer Schock für Göran Johannessen und die SG Flensburg-Handewitt: Der neue Spielmacher des deutschen Handballmeisters ist am Sonnabend in einen schweren Autounfall verwickelt worden. Dabei ist der 24 Jahre alte Norweger mit einem Nasenbeinbruch und Schnittverletzungen im Gesicht noch einigermaßen glimpflich davongekommen.

Johannessen war am Donnerstag vom Fußspezialisten Dr. Hazibullah Waizy in Augsburg am linken Sprunggelenk operiert worden. Der Eingriff ist erfolgreich verlaufen. Am Sonnabend Vormittag wurde Johannessen entlassen und von SG-Gesellschafter Ehrhard Sandhofen für die Rückreise nach Flensburg abgeholt. Nach wenigen Kilometern kam es auf der B25 bei Fremdingen zum Unfall.

 

Eine 62-Jährige nahm dem SG-Poolfahrzeug mit den beiden Flensburgern die Vorfahrt. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Pkw der Unfallverursacherin in ein Maisfeld geschleudert wurde. Alle vier Personen, darunter zwei Kinder, wurden dabei verletzt und mussten zum Teil per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand nach Polizeiangaben jedoch nicht.

Der 72 Jahre alte Ehrhard Sandhofen, der für die SG schon häufig solche Fahrten erledigt und bei vielen anderen Gelegenheiten geholfen hat, blieb unverletzt. Johannessen brach sich beim Aufprall die Nase und wurde im Gesicht verletzt. Der frisch operierte linke Fuß war glücklicherweise nicht betroffen.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. 35 Feuerwehrleute waren im Einsatz; die B25 war für eine Stunde komplett gesperrt.

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