Handball-Champions-League : Handballkrimi zwischen Flensburg und Montpellier endet unentschieden

Handballkrimi gegen Montpellier: Flensburgs Holger Glandorf am Ball.

Handballkrimi gegen Montpellier: Flensburgs Holger Glandorf am Ball.

Nach einem 28:28 im Hinspiel ist bei der Rückrunde zwischen SG Flensburg-Handewitt und Montpellier noch alles drin.

shz.de von
18. April 2018, 22:06 Uhr

Flensburg | Den Handballern der SG Flensburg-Handewitt droht das Aus im Viertelfinale der Champions League. Der Bundesligist erreichte am Mittwoch im Hinspiel gegen den französischen Vertreter Montpellier AHB vor heimischem Publikum nur ein 28:28 (17:15). Damit steht die Mannschaft von SG-Coach Maik Machulla im Rückspiel am 29. April in Südfrankreich vor einer schwierigen Aufgabe.

Beste Werfer des Abends waren Lasse Svan und Rasmus Lauge mit je fünf Toren für Flensburg sowie Ludovic Fabregas mit sieben Treffern für Montpellier. Der Spitzenreiter der französischen Liga erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner. Immer gerieten die Flensburger in Rückstand.

Anders Zachariassen.
Michael Staudt

Anders Zachariassen.

 

Vor allem in der Abwehr und im Positionsangriff hatten die Norddeutschen große Probleme. Mitte der ersten Halbzeit übernahm dann Lauge die Verantwortung für das Spiel der SG. Mit seinem Treffer zum 16:14 (29.) sorgte der Däne für die erste Zwei-Tore-Führung. Nach der Pause verpasste Flensburg einen höheren Vorsprung. Kentin Mahé verwarf einen Siebenmeter, Svan scheiterte bei einem Tempogegenstoß. So lag Montpellier, das in Torhüter Vincent Gerard einen starken Rückhalt hatte, beim 23:20 (44.) wieder deutlich vorn. Mit großem Einsatz erreichten die SG schließlich aber noch das Remis.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen