SG Flensburg-Handewitt : 21:20 - SG quält sich zum Sieg

Was die SG auf dem Spielfeld bot, war über weite Strecken dürftig - dennoch lieferte Flensburg-Handewitt den vierten Sieg in Folge und kämpfte sich auf Platz drei der Tabelle.

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03. Oktober 2011, 09:32 Uhr

Aschaffenburg | Das ist gerade noch einmal gut gegangen. Die SG Flensburg-Handewitt hat sich beim TV Großwallstadt nach einer mäßigen Vorstellung zu einem 21:20 (8:9)-Auswärtserfolg gequält, damit in der Handball-Bundesliga den vierten Sieg in Folge gefeiert und sich auf vorübergehend auf Rang drei verbessert.
Zufrieden sein durften die Gäste aber lediglich mit den Punkten. Was die SG auf dem Spielfeld bot, war über weite Strecken dürftig. Der in den vergangenen Wochen so gelobte Rückraum mit Kaufmann, Mogensen und Glandorf kam nur selten zum Zuge. Zum Glück klappte das Kreisläuferspiel, und zum Glück stand die Defensive mit einem starken Mattias Andersson dahinter.
Mehrfach lagen die Flensburger vor 3613 Zuschauern in der Frankenstolz-Arena in Rückstand - letztmals mit 11:13 nach 38 Minuten. In Überzahl machten die Flensburger aus dem Rückstand eine 15:13-Führung, lagen nach 51 Minuten mit 19:16 vorn. Sicherheit kam dadurch aber nicht in die Offensive der Gäste, bei denen Thomas Mogensen immer wieder vergeblich versuchte, Struktur ins Spiel zu bringen. Zudem wurden zu viele Möglichkeiten gegen einen starken Martin Galia im TVG-Tor ausgelassen.
So mussten die Flensburger in den Schlussminuten wieder zittern, als der TVG auf 18:20 verkürzte. Doch Andersson rettete zwei Mal gegen seine Ex-Teamkollegen und ebnete den Weg zum glücklichen SG-Erfolg.

TV Großwallstadt: Galia, Wolf - Spatz (5/2), Kneer (3), Tiedke (2), Holst (3), Larsson (2), Jakobsson, Schäpsmeier (4), Kaufmann, Köhrmann (1), Eisenträger, Liebald.
SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Rasmussen (n.e.) - Bastian (n.e.), Karlsson, Eggert (8/5), Glandorf (2), Mogensen (2), Svan Hansen, Djordjic (1), Mocsai, Heinl (4), Kaufmann (1), Knudsen (3).
Schiedsrichter: Fleisch/Rieber (Nürtingen/Ostfildern).
Zeitstrafen: 3:4. - Siebenmeter: 2:5. - Zuschauer: 3613.

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