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Erster Gegner: Korschenbroich : SG Flensburg-Handewitt startet im neuen DHB-Pokal-Modus

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt tritt beim Vorrunden-Turnier um den DHB-Pokal in Emsdetten zunächst gegen Korschenbroich an.

Beim Abschlusstraining am Freitag trommelte Ljubomir Vranjes seine Mannschaft zusammen. „Jungs, die Vorbereitung ist vorbei, ab jetzt gibt es nur noch Pflichtspiele“, sagte der Trainer der Handballer der SG Flensburg-Handewitt. Wenig später startete der Bus gen Münsterland, nach Emsdetten, wo am Samstag (18.30 Uhr) der Titelverteidiger in der ersten Hauptrunde des DHB-Pokals auf den niederrheinischen Drittligisten TV Korschenbroich trifft. Der SG-Coach fordert Konzentration und „Vollgas, sonst macht man sich das Leben unnötig schwer.“

Der Pokal-Auftakt entspringt einer Reform, über die die Meinungen auseinander gehen. Die ersten beiden Runden wurden zusammengezogen. An diesem Wochenende finden quer durch die Republik 16 Vierer-Turniere statt. Nur die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für das Achtelfinale, das nach gewohntem Muster am 28. Oktober ausgetragen wird. Mit dem neuen Modus erhoffen sich die Verantwortlichkeiten eine erhöhte Aufmerksamkeit des Wettbewerbs bei Zuschauern und Medien.

Für die Top-Klubs, die in der vergangenen Saison in der ersten Runde stets ein Freilos hatten, bringt die Neuerung ein weiteres Pflichtspiel. „In anderen Ländern ist es so, dass Mannschaften die international spielen, später in den nationalen Pokal-Wettbewerb einsteigen“, wirft SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke ein. „Nach einem Jahr sollte man den neuen Modus in jedem Fall noch einmal kritisch hinterfragen, uns fehlen ja noch Erfahrungswerte.“

Sportlich muss zunächst die Aufgabe gegen den TV Korschenbroich gelöst werden, dann geht es am Sonntag um 15 Uhr weiter. Der TV Emsdetten, bei dem seit kurzem der ehemalige Flensburger Geschäftsführer Holger Kaiser das Management übernommen hat, und die HF Springe buhlen um das zweite Ticket. „Das sind beides Zweitligisten, da wird sicherlich die Tagesform entscheidend sein, wenn auch Emsdetten den Heimvorteil hat“, glaubt Ljubomir Vranjes. Er hat in jedem Fall von beiden möglichen Gegnern Video-Mitschnitte mit im Gepäck.

In seinem Fokus wird natürlich die eigene Mannschaft stehen. Und die spannende Frage: Wer spielt? Mit 17 Akteuren reiste die SG in den Westen, aber nur 14 Namen passen auf den offiziellen Spielberichtsbogen. „Michael Nicolaisen wird gegen Korschenbroich definitiv dabei sein“, verriet Ljubomir Vranjes. „Er hat in der Vorbereitung einen sehr guten Willen und viel Einsatz gezeigt.“ Geschont wird wohl Petar Djordjic, der in der Woche im Training mit dem Fuß umknickte.

Der THW Kiel spielt um 19 Uhr in Essen gegen den VfL Fredenbeck.

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erstellt am 15.Aug.2015 | 10:39 Uhr

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