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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt setzt sich gegen VfL Gummersbach durch

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Die SG Flensburg-Handewitt kann mit 23:28 gegen Gummersbach den Tabellen-Thron verteidigen.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2017 | 17:10 Uhr

Die SG Flensburg-Handewitt hat auch ihr drittes Spiel in diesem Jahr souverän absolviert. Nach dem Derbysieg gegen dem THW Kiel und dem erfolgreichen Intermezzo in der Champions League bei Wisla Plock war der Spitzenreiter der Handball am Mittwoch auch beim VfL Gummersbach mit 28:23 (17:10) erfolgreich.

Nachdem die Gastgeber Blumen an den zur SG gewechselten Linkshänder Mark Bult und an Weltmeister Kentin Mahé überreicht hatten, wehrten sie sich 13 Minuten lang geschickt gegen noch etwas uninspirierte Flensburger. VfL-Keeper Carsten Lichtlein zeigte hinter einer aufmerksamen 5:1-Abwehr einige gute Paraden, vorn wirbelte der französische Linkshänder Kevynn Nyokas.

Das 3:3 nach fast der Hälfte des ersten Durchgangs war SG-Trainer Ljubomir Vranjes dann doch zu wenig. In einer Auszeit justierte der Schwede den Angriff und prompt dauerte es nur fünf Minuten, bis ein Flensburger Fünf-Tore-Vorsprung  (8:4, 18.) entstanden war. Schon da trumpften die SG-Außen Anders Eggert und Lasse Svan auf. Die dänische Flügelzange war am Ende für insgesamt 17 Treffer verantwortlich. Aus dem Flensburger Rückraum kam im Positionsspiel eher wenig.

Erfolgreich war der Spitzenreiter vor allem durch sein konsequentes und präzises Tempospiel. Keine Chance  zu Gegenstoß, zweiter Welle oder schneller Mitte wurde ausgelassen. Gummersbach war mit dieser Wucht der Gäste zeitweise heillos überfordert.

Der Vorsprung wuchs bis auf neun Tore an, hielt bis zum 21:21 nach 38 Minuten – danach machten es die Flensburger gnädig und beschränkten sich darauf, den längst sicheren Sieg ungefährdet über die Zeit zu bringen. Die Gummersbacher hatten sich inzwischen vor allem in Angriff gesteigert, brachten auch Torjäger Julius Kühn in Stellung, scheiterten aber auch immer wieder an SG-Keeper Mattias Andersson.

Mark Bult blieb es erspart, direkt nach dem Wechsel gegen seinen Ex-Klub antreten zu müssen. Holger Glandorf hielt bei der SG im rechten Rückraum und in der Abwehr die vollen 60 Minuten durch.    

Der Spielverlauf im Ticker

 
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