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Handball : HSV-Handballer zeigen gegen Wetzlar Stärke

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Zwei Niederlagen in den ersten beiden Spielen - die Handballer des HSV Hamburg waren gegen die HSG Wetzlar in der Pflicht. Mit einem souveränen 35:26 setzten sie aber ein deutliches Zeichen.

Hamburg | Das haben die Bundesliga-Handballer des HSV Hamburg gebraucht: Beim 35:26 (16:9) über die HSG Wetzlar fuhr der amtierende Champions-League-Sieger gestern Abend nach zwei Auftaktpleiten vor lediglich 6437 Zuschauern in der o2-World den ersten Saisonsieg ein.

Von Beginn an war den Hanseaten anzumerken, dass sie endlich das erste Erfolgserlebnis haben wollten. Aggressiv ging die Hamburger Abwehr um ihren Anführer Davo Dominikovic zu Werke. Immer wieder gab es Ballgewinne, die zu schnellen Gegenstößen genutzt wurden, Einen davon versenkte der 35-jährige Kroate zum 5:4 (9.). Überhaupt klappte gegen die Hessen viel mehr als bei den Niederlagen gegen den Bergischen HC und den THW Kiel. So leistete sich der stark aufspielende Torhüter Johannes Bitter einen sehr riskanten Pass auf den Domagoj Duvnjak, dessen abgefälschter Wurf zum 14:8 ins HSG-Tor trudelte. In den beiden ersten Partien der Saison hätte das nie geklappt. So hatte HSV-Trainer Martin Schwalb schon in der ersten Halbzeit die Gelegenheit, Neuzugang Zarko Markovic die Feinheiten des Hamburger Angriffsspiels näher zu erläutern.

„Dule“ Duvnjak gehörte nach seiner nicht überzeugenden Leistung gegen seinen künftigen Klub aus Kiel gestern Abend wieder zu den absoluten Aktivposten der Gastgeber. Eher angesäuert war dagegen Torsten Jansen. Erst hatte der Linksaußen zwei Tempogegenstöße vergeben, dann scheiterte er frei vor HSG-Schlussmann Andreas Wolff. Zur Pause war „Toto“ so sauer, dass er seinen blauen Mundschutz quer durch die Halle feuerte.

Bei den Gästen aus Wetzlar, die die dritte Niederlage im vierten Spiel kassierten ,lief dagegen überhaupt nichts zusammen. Der eingekaufte Superstar Ivano Balic, den Trainer Kai Wandschneider erst in der 19. Minute aufs Feld schickte, wirkt noch immer wie ein Fremdkörper im Spiel der HSG. Ein technischer Fehler und eine gelbe Karte waren schon die auffälligsten Aktionen es einstmals besten Handballers der Welt, der erst spät traf. Zu allem Überfluss zog sich der Wetzlarer Rechtsaußen Tobias Reichmann ohne Fremdverschulden noch eine Knieverletzung zu.

Als die Konzentration in der Endphase etwas nachließ, holte Schwalb sein Team noch einmal zur Auszeit zusammen, um die Feinjustierung weiter voran zu treiben. Schließlich soll die Aufholjagd am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel gegen die MT Melsungen fortgesetzt werden…

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erstellt am 11.Sep.2013 | 22:31 Uhr

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