TV-Rechte : Handball-WM: Al Jazeera bietet Rekordsumme

Das Angebot von Al Jazeera umfasst unter anderem die TV-Rechte für die Handball-Weltmeisterschaften bei den Männern 2015 in Doha und 2017 in Frankreich. Der Kieler Dominik Klein will mit dem deutschen Team natürlich auch bei den Turnieren dabei sein.
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Das Angebot von Al Jazeera umfasst unter anderem die TV-Rechte für die Handball-Weltmeisterschaften bei den Männern 2015 in Doha und 2017 in Frankreich. Der Kieler Dominik Klein will mit dem deutschen Team natürlich auch bei den Turnieren dabei sein.

Der Handball-Weltverband hofft auf den größten Fernseh-Vertrag der Geschichte: Der katarische Fernsehsender Al Jazeera will sich für 81 Millionen Euro die Rechte für vier Handball-Weltmeisterschaften sichern.

shz.de von
28. November 2013, 15:01 Uhr

Leipzig | Der Handball-Weltverband steht vor Rekorderlösen beim Verkauf seiner TV-Rechte. Nach Informationen des Magazins „Handball Time“ liegt der Internationalen Handball-Föderation (IHF) für den Zeitraum von 2014 bis 2017 ein Angebot des katarischen Fernsehsender Al Jazeera über 100 Millionen Schweizer Franken (81,1 Millionen Euro) vor. IHF-Präsident Hassan Moustafa bestätigte ein Angebot von Al Jazeera, wollte sich aber nicht zur Summe äußern.

„Wir haben fünf Angebote erhalten, inklusive eines Angebots von Al Jazeera, sind jedoch nicht genau über die in jedem Angebot offerierten Summen informiert“, sagte er dem Magazin. Die IHF-Marketing-Abteilung arbeite daran, die vorliegenden Angebote für die kommende Ratssitzung vorzubereiten. Diese findet am Rande der Frauen-Weltmeisterschaft (7. bis 22. Dezember) in Serbien statt.

Das Angebot von Al Jazeera umfasst die TV-Rechte für je zwei Weltmeisterschaften bei den Männern (2015 in Doha und 2017 in Frankreich) und bei den Frauen (2015 in Dänemark und 2017 in Deutschland), außerdem für die Jugend- und Juniorenchampionate. „Der neue TV-Vertrag wird deutlich höher liegen als der alte“, hatte Moustafa bereits am Rande des IHF-Kongresses in Doha erklärt.

Bei über 100 Millionen Schweizer Franken würden die Erlöse aus diesen Rechten um über 60 Prozent steigen. Der Vertrag für den Zeitraum von 2010 bis 2013, den die IHF mit dem Hamburger Unternehmen Ufasports abgeschlossen hatte, besaß ein Volumen von rund 60 Millionen Schweizer Franken. Dieser Vertrag schloss die Jugend- und Juniorenturniere allerdings nicht mit ein.

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