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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt gewinnt gegen VfL Gummersbach

vom
Aus der Onlineredaktion

Die SG hält Anschluss an die Tabellenspitze. Beim letzten Heimspiel des Jahres zeigten sich die Flensburger unsouverän.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2015 | 22:06 Uhr

Mit einer solchen Zitterpartie kurz vorm Fest hatte niemand gerechnet: Die SG Flensburg-Handewitt stolperte gegen den VfL Gummersbach erst in der Schlussphase zu einem 28:25 (13:11)-Heimsieg und erhielt sich damit ihren Platz im Dreikampf um den Titel in der Handball-Bundesliga.

Im Oktober hatte der Pokalsieger zwei Mal in Gummersbach gewonnen und das Team des Traditionsklubs nach Belieben beherrscht. Am Mittwochabend zeigten sich beide Mannschaften wie ausgewechselt. Die Flensburger fanden nie in den Rhythmus, der sie eine Woche zuvor zu einem Triumph in Kiel getragen hatte, und die Gäste, denen einige wichtige Akteure fehlten, wehrten sich mit Mut und Geschick.

Bei der SG machten sich die Strapazen der beiden vorangegangenen Spiele besonders im Abschluss bemerkbar. Etliche Würfe verfehlten das Ziel oder landeten bei VfL-Torhüter Carsten Lichtlein. „Wir haben zu viel verworfen, keine Frage. Das hat uns ein bisschen weh getan. Gummersbach hat gut gekämpft“, musste Rasmus Lauge eingestehen, der nicht an die überragende Form der vergangenen Wochen anknüpfen konnte.

Im zweiten Durchgang lag der Außenseiter nach 41 Minuten sogar mit 18:17 in Führung. Die holte sich die Flensburger zwar umgehend zurück, konnten die Gummersbach aber bis in die letzten Minuten nicht abschütteln. Erst als Anders Eggert auch seinen sechsten Strafwurf zum 28:25 (59.) sicher verwandelt hatte, waren die Punkte für den Tabellendritten sicher. Weihnachten wird für die SG ein kurzes Vergnügen. Schon am Freitag geht auf die Reise nach Lemgo zum letzten Spiel des Jahres.

Am Rande der Partie gab die SG die Vertragsverlängerung von Linksaußen Hampus Wanne bekannt. Der 22 Jahre alte Schwede, der im Sommer 2013 gekommen war, bleibt nun drei weitere Jahre bis 2019. Wanne gewann mit den Flensburger den Super Cup, die Champions League und den DHB-Pokal.

Mit seinen kaltschnäuzig verwandelten Siebenmetern zur jeweiligen Entscheidung im Halbfinale der Champions League 2014 und im Pokalfinale sicherte er sich bereits einen Platz in den SG-Geschichtsbüchern.

SG Flensburg-Handewitt: Möller, Andersson (bei zwei 7m) – Karlsson, Eggert (10/6), Glandorf (2), Mogensen (5), Jakobsson, Toft Hansen, Lauge (2), Mahé (2), Radivojevic (5), Kozina.

VfL Gummersbach: Lichtlein, Puhle (bei zwei 7m) – Schröter (1), Ernst (1), Kühn (3), Persson (4), Jonsson (2), von Gruchalla (2), Becker (3), Schröder (3), Santos (6/5), Heyme.

Schiedsrichter: Grobe/Kinzel (Braunschweig).

Zeitstrafen: 2:6. - Siebenmeter: 6:6.

Zuschauer: 6300

Der Liveticker zum Nachlesen:

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