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Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt am Ende souverän gegen Leipzig

vom
Aus der Onlineredaktion

Mit dem 35:28-Erfolg gegen SC DHfK Leipzig bleibt das Meisterschaftsrennen weiter spannend. Der Liveticker zum Nachlesen.

shz.de von
erstellt am 26.12.2015 | 00:00 Uhr

Flensburg | Die SG Flensburg-Handewitt hat die Pflichtaufgabe gegen den Aufsteiger SC DHfK Leipzig gelöst und damit ihre Titelchance in der Handball-Bundesliga gewahrt. Das Team von Trainer Ljubomir Vranjes setzte sich gestern Abend vor 6000 Zuschauern in der Flens-Arena nach durchwachsener 1. Halbzeit am Ende standesgemäß mit 35:28 (16:15) gegen die Sachsen durch. In der Tabelle belegt die SG (35:7) weiterhin den dritten Platz und sitzt dem Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen sowie dem THW Kiel (beide 36:6) mehr denn je im Nacken. Vor der Partie wurde verkündet, dass Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke seinen Vertrag bis 2021 verlängert hat.

Im ersten Heimspiel nach der EM-Pause begannen die Gastgeber konzentriert und schnell zogen auf 8:4 (10.) davon. Doch dann schlichen sich Nachlässigkeiten bei der SG ein – und die Leipziger nervten den Favoriten zusehends mit ihren disziplinierten und bis zur letzten Sekunde ausgereizten Angriffen. Die Konsequenz: Kurz vor der Halbzeit glichen die Gäste beim 15:15 erstmals aus, mit Ach und Krach rettete Flensburg schließlich noch einen Ein-Tore-Vorsprung in die Pause.

Weil die SG sich zu Beginn des zweiten Durchgangs aber sofort auf 21:16 absetzte (34.) absetzte, blieb die befürchtete Zitterpartie aus. Die Vranjes-Schützlinge, jetzt im Angriff konzentrierter und angetrieben vom starken Thomas Mogensen, behaupteten einen Vier- bis Fünf-Tore-Vorsprung – in der Schlussphase war Leipzigs Gegenwehr dann endgültig gebrochen.

Zuvor hatte die SG die Vertragsverlängerung mit Geschäftsführer Schmäschke um fünf Jahre bis 2021 bekanntgegeben. Der 57-Jährige, einst schon als Spieler für die SG Weiche-Handewitt im Einsatz, war 2011 an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Zuvor war er sieben Jahre lang beim HSV Hamburg tätig. „Im Beirat herrscht große Zufriedenheit mit der wirtschaftlichen und sportlichen Situation der SG. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir mit Dierk Schmäschke weiter zusammenarbeiten wollen“, sagte der Beiratsvorsitzende Boy Meesenburg.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (bei einem 7m) – Karlsson, Eggert (5/4), Glandorf (7), Mogensen (2), Svan (9), Djordjic (2), Jakobsson, Heinl (1), Toft Hansen (2), Lauge (6), Mahe (1), Kozina

SC DHfK Leipzig: Vortmann, Storbeck (9. - 45.) – Steinert (3), Herth (1), Jurdzs (7), Binder (2), Janke, Roscheck, Weber (6/2), Zhedik (3/2), Strosack (4), Meschke, Milosevic (2)

Der Liveticker zum Nachlesen:

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