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THW Kiel gegen SG Flensburg-Handewitt : Handball: Heißes Derby in der Champions League

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Das Schleswig-Holstein-Derby: Der Tabellenführer THW gastiert in Flensburg. shz.de zeigt das Spiel in einem Liveticker.

Flensburg | Rekordmeister THW Kiel hat die Favoritenbürde für das Achtelfinale in der Handball-Champions-League gegen die SG Flensburg-Handewitt zurückgewiesen. „Ich glaube nicht, dass man sagen kann, dass der aktuelle Champions-League-Sieger als Außenseiter in ein solches Spiel geht“, sagte THW-Trainer Alfred Gislason nach der gelungenen Generalprobe gegen die Füchse Berlin (32:18). Am heutigen Sonntag um 19.30 erwartet die SG die „Zebras“ – shz.de zeigt das Achtelfinal-Hinspiel in einem Liveticker.

Am 1. Juni 2014 hatte die SG Flensburg-Handewitt mit dem 30:28-Finalsieg gegen den THW Kiel den größten Triumph ihrer Clubgeschichte gefeiert. Vor der Neuauflage dieses Endspiels stapelt aber das Team um Trainer Ljubomir Vranjes tief. „Das ist das schwerste Los“, klagt SG-Manager Dierk Schmäschke. „Der THW ist durch seinen breiten Kader sicher Favorit. Aber wir werden unsere ganze Leidenschaft in die Waagschale werfen.“

Die Flensburger müssen allerdings auf ihren durchschlagkräftigsten Rückraumspieler Holger Glandorf (Achillessehnenverletzung) und den zentralen Abwehrspieler Jacob Heinl (Viruserkrankung) verzichten. Der dänische Spielmacher Thomas Mogensen ist rechtzeitig fit geworden.

Heiner Brand betrachtet vor allem SG-Torhüter Matthias Andersson als Schlüsselspieler. „Andersson in Topform ist eine Grundvoraussetzung für einen Erfolg der Flensburger“, sagte der Sky-Experte.

Der dreimalige Titelträger THW Kiel (2007, 2010, 2012) kann hingegen aus dem Vollen schöpfen und bangt lediglich um den angeschlagenen Kreisläufer Patrick Wiencek. Auch Kapitän Filip Jicha ist nach langer Verletzung wieder in Form gekommen. „Das wird ein typisches Derby, da werden alle Unterschiede auf dem Papier sich sehr schnell ausgleichen“, sagte der tschechische Rückraumstar.

Rückraumspieler Steffen Weinhold, der im Sommer aus Flensburg nach Kiel wechselte, erwartet ebenfalls ein heißes Derby: „Es ist immer eine spezielle Atmosphäre in Flensburg, unabhängig vom Gegner.“ Große Motivation ziehen die „Zebras“ aus der jüngsten Negativserie in Flensburg. Der letzte Sieg in der Flens-Arena datiert vom 7. Dezember 2011. Danach kassierte der THW teilweise herbe Niederlagen.

Statistische Daten, die den THW-Trainer aber nicht interessieren.„Wir sind der THW Kiel. Wir fahren nach Flensburg, um dieses Spiel zu gewinnen. Aber selbst bei einem Auswärtssieg wären wir noch nicht im Viertelfinale.“

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erstellt am 15.Mär.2015 | 11:08 Uhr

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