Handball-EM 2018 : Training wutentbrannt abgebrochen? Handballbund dementiert Bericht

DHB-Coach Christian Prokop soll nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung unzufrieden mit der Leistung einiger Spieler.
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DHB-Coach Christian Prokop soll nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung unzufrieden mit der Leistung einiger Spieler.

Beim Training vor dem Spiel gegen Spanien soll Bundestrainer Christian Prokop der Geduldsfaden gerissen sein.

shz.de von
26. Januar 2018, 13:27 Uhr

Zagreb | Der Deutsche Handballbund (DHB) hat Medienberichte über einen Trainings-Eklat vor dem entscheidenden EM-Spiel der DHB-Auswahl gegen Spanien (27:31) in Kroatien dementiert. Laut der „Bild“ (Freitag) habe Bundestrainer Christian Prokop bei der Einheit vor dem Spiel am Mittwochmorgen die Halle wutentbrannt verlassen, weil er mit der Leistung einiger Spieler nicht zufrieden gewesen sei.

Der DHB bestätigte am Freitag in einer Mitteilung zwar, dass eine Einheit vor der Niederlage gegen die Iberer stattgefunden hat. Aber: „Diese fand in der üblichen Art und Weise statt. Anderen Darstellungen widersprechen wir.“ Auch DHB-Präsident Andreas Michelmann konnte den Vorfall nicht bestätigen. „Ich kann dazu einfach nichts sagen, weil ich nicht dabei war“, sagte der 58-Jährige am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Durch die Niederlage gegen Spanien schied Titelverteidiger Deutschland aus dem Turnier aus.

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