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Handball-EM 2016 : Norwegen: Deutschlands nächster Gegner ist eine „Wundertüte“

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Mit dem Sieg gegen Dänemark hat sich das DHB-Team den Einzug ins Halbfinale gesichert. Der nächste Gegner ist Norwegen: gleichzeitig Außenseiter und „Wundertüte“.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2016 | 15:41 Uhr

Die junge deutsche Handball-Nationalmannschaft hat am Donnerstag den zweimaligen Europameister Dänemark sensationell mit 25:23 besiegt und wurde dafür wohlverdient gefeiert. Doch schon am Freitagabend steht das nächste Spiel an – diesmal gegen Überraschungsmannschaft Norwegen.

Neun Jahre nach dem „Wintermärchen“-WM-Titel im eigenen Land tritt die deutsche Handballnationalmannschaft von Trainer Dagur Sigurdsson bei der EM in Polen an. Im Halbfinale wird das DHB-Team von einer überraschend starken Mannschaft aus Norwegen erwartet. Die norwegischen Außenseiter haben bereits den Favoriten Frankreich unerwartet besiegt.

Die Norweger waren zwar als Außenseiter ins Turnier gestartet, hatten aber zum Hauptrundenabschluss den Welt- und Europameister Frankreich unerwartet deutlich mit 29:24 geschlagen. Damit sicherten sie sich den Gruppensieg.

Der Trainer der norwegischen Nationalmannschaft ist Christian Berge. Der ehemalige Bundesliga-Spieler gilt als einfallsreich, seine Spieler zeichnen sich nicht nur durch Elan und Unbekümmertheit aus, sondern auch durch Teamgeist. Mit von der Partie ist auch Erlend Mamelund, der momentan für den THW Kiel spielt. Zu den bekanntesten Spielern gehören außerdem die Kreisläufer Bjarte Myrhol und Kent Robin Tönnesen.

Wie der Focus berichtet, hatte sich Berge vor Beginn der EM bescheiden geäußert. Sein Ziel war es, mit dem Team möglichst viele Erfahrungen zu sammeln.

Der Teammanager der DHB-Mannschaft, Oliver Roggisch, bezeichnet sowohl die Deutschen als auch die Norweger gegenüber dem ARD-Morgenmagazin als „Underdogs“ mit „Kämpferherz“. Die Teams seien vergleichbar. Er sagt, es werde für Deutschland jetzt „sehr, sehr gefährlich“, denn die Norweger hätten nichts zu verlieren und „richtig viel drauf“. Auf die Frage, ob er sich statt der „Wundertüte“ Norwegen einen großen Gegner gewünscht habe, antwortet er, bei Norwegen handele es sich durchaus um eine starke Mannschaft. Schließlich habe sie es in das Halbfinale der EM geschafft. Er weiß aber auch, dass das deutsche Team sich gut vorbereiten und sein Möglichstes geben wird.

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