Korrekte Entscheidung auf Siebenmeter : EHF weist Slowenien-Protest gegen Deutschland-Spiel ab

Deutschlands Handballer feiern bei der EM in Zagreb den späten 25:25-Ausgleich gegen Slowenien. Mit dem Remis qualifizierte sich die DHB-Auswahl vorzeitig für die Hauptrunde.
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Deutschlands Handballer feiern bei der EM in Zagreb den späten 25:25-Ausgleich gegen Slowenien. Mit dem Remis qualifizierte sich die DHB-Auswahl vorzeitig für die Hauptrunde.

Das 25:25 der DHB-Auswahl in der EM-Vorrunde gegen Slowenien hat Bestand. Das entschied die Europäische Handball-Föderation.

shz.de von
16. Januar 2018, 12:14 Uhr

Zagreb | Die Europäische Handball-Föderation (EHF) hat den Protest Sloweniens gegen die Wertung des Spiels gegen Deutschland (25:25) abgewiesen. Das bestätigte DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Dienstagmittag. Damit geht die deutsche Mannschaft bei der Europameisterschaft mit 3:1 Punkten in das Gruppen-Endspiel gegen Tabellenführer Mazedonien (4:0) an diesem Mittwoch (18.15 Uhr/ARD, Liveticker auf shz.de/handball-em) in Zagreb.

„Für mich ist die Entscheidung folgerichtig, wir hätten es aber auch auf ein Wiederholungsspiel ankommen lassen“, sagte Hanning. „Wir sind froh, dass wir nun Klarheit haben. Die Entscheidung der EHF überrascht uns nicht, da diese regelkonform war und ist.“

Die DHB-Auswahl hatte am Montagabend beim Remis gegen den WM-Dritten nach dem Einsatz des Videobeweises wegen einer Regelwidrigkeit der Slowenen in letzter Sekunde einen Siebenmeter zugesprochen bekommen, den Tobias Reichmann zum Ausgleich verwandelte. Gegen die Entscheidung der litauischen Schiedsrichter legte Slowenien Protest ein, der letztlich erfolglos blieb.

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