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Halbfinale der Handball-EM 2016 : Deutschland gegen Norwegen: Auf diese Spieler kommt es heute an

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Die Handball-Nationalmannschaft besteht bei der EM in Polen aus 16 Spielern. Doch auf einige der verschworenen Gemeinschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson kommt es im Halbfinale gegen Norwegen besonders an.

shz.de von
erstellt am 29.Jan.2016 | 12:30 Uhr

Steffen Fäth

 

Der Rückraumspieler ist Spielmacher und Vollstrecker in Personalunion. Ihm kommt zugute, dass er in Wetzlar von einem der Besten seines Fachs lernen konnte: Ivano Balic. Der zweimalige Welthandballer aus Kroatien hatte Fäth in Wetzlar unter seine Fittiche genommen und ihm eine große Perspektive attestiert.

Martin Strobel

 

Der 29-Jährige verkörpert den Spielmacher alter Schule, der mehr seine Nebenspieler einsetzt als selbst aus dem Rückraum den Torerfolg zu suchen. Neben Torhüter Carsten Lichtlein ist er der einzige Spieler im Team mit vorheriger EM-Erfahrung. War 2006 Junioren-Europameister und kam 2007 nach der Heim-WM als potenzieller Nachfolger von Markus Baur in die Nationalmannschaft

Tobias Reichmann

 

Der „Mann ohne Nerven“ in der deutschen Mannschaft. Der Rechtsaußen hat in den bisherigen sechs Spielen 19 seiner 20 Siebenmeter verwandelt. Und das, obwohl er im Verein nie Siebenmeter wirft. Sein Markenzeichen: Er springt beim Torwurf ungewöhnlich hoch und weit in den Kreis. Der 27-jährige Linkshänder spielt bei KS Vive Kielce in Polen und ist einziger Auslandsprofi im Team.

Carsten Lichtlein

Torwart Carsten Lichtlein zeigt bei der Weltmeisterschaft der Handballer eine super Leistung.
Torwart Carsten Lichtlein zeigt bei der Weltmeisterschaft der Handballer eine super Leistung. Foto: dpa
 

Dauerbrenner, Frohnatur, Siebenmeterkiller: Mit 35 Jahren, mehr als 200 Länderspielen und als einziger im Team verbliebener Weltmeister von 2007 ist er das Urgestein der Mannschaft. Er ist die Nummer 1 der EM bei den gehaltenen Siebenmetern - vier von neun hat er entschärft. Motto: „Wenn du glaubst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.“

Finn Lemke

 

Mit seinen 2,10 Metern ist der Magdeburger der längste Spieler der EM. Im Laufe des Turniers ist er in die Rolle des Abwehrchefs hineingewachsen und füllt sie erstklassig aus - mit gerade einmal 23 Jahren. Trotz seiner Größe ist er schnell auf den Beinen und beweglich. Durch ein spezielles Programm, das er nach dem Aufstehen als Frühsport betreibt, hat er seine Körperstabilität und Athletik verbessert.

Teamgeist

 

Getreu des Mottos von Alexandre Dumas' Musketieren „Einer für alle, alle für einen“ steht in der Nationalmannschaft jeder Spieler für den anderen ein. Es gibt keine Egoismen. Die Mannschaft ist der Star.

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