Flensburg warnt Konkurrenten: Verspätungen einplanen

Flensburg (dpa) - Die Gegner der SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga werden auf eine Geduldsprobe gestellt. Weil die Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt ist, müssen die Teambusse einen zeitraubenden Umweg jenseits der Autobahn nehmen.

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15. August 2013, 03:33 Uhr

Flensburg (dpa) - Die Gegner der SG Flensburg-Handewitt in der Handball-Bundesliga werden auf eine Geduldsprobe gestellt. Weil die Rader Hochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt ist, müssen die Teambusse einen zeitraubenden Umweg jenseits der Autobahn nehmen.

Selbst Mannschaften, die fliegen, müssen vom Flughafen Hamburg bis Flensburg mit dem Bus reisen. Die Teilsperrung der 40 Jahre alten maroden Brücke wird mindestens bis November dauern.

Die Flensburger haben für ihre Auswärtsreisen schon eine deutlich frühere Abfahrtszeit eingeplant. «Wir werden die Mannschaften warnen, die zu uns kommen. Unsere Gegner aus dem Süden kommen meist schon einen Tag früher, da sind Verspätungen nicht so problematisch. Für die Schiedsrichter könnte es aber eng werden», sagte Dierk Schmäschke, Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt. Dass Spiele verspätet angepfiffen werden, befürchtet er aber nicht.

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