Meniskusriss : EM-Aus für Handballer Drux

Paul Drux (r) wird vom Physiotherapeuten Peter Gräschus behandelt.
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Paul Drux (r) wird vom Physiotherapeuten Peter Gräschus behandelt.

Nach einem Miniskusriss im Spiel gegen Dänemark am Sonntagabend soll Paul Drux in dieser Woche operiert werden.

shz.de von
22. Januar 2018, 10:58 Uhr

Varazdin | Bitteres EM-Aus für Paul Drux: Der Rückraumspieler hat sich einen Meniskusriss zugezogen und fehlt den deutschen Handballern in der entscheidenden Turnierphase. Dies ergab eine MRT-Untersuchung in Zagreb, von wo aus der Rückraumspieler vom Bundesliga-Zweiten Füchse Berlin am Montag bereits die Heimreise antrat. Drux, der die Verletzung am Sonntagabend im Spiel gegen Dänemark (25:26) ohne gegnerische Einwirkung erlitten hatte, soll noch in dieser Woche operiert werden und wird voraussichtlich drei Monate ausfallen.

„Das ist ein schwerer Schlag für Paul, die Nationalmannschaft und die Füchse Berlin“, kommentierte Axel Kromer, Sport-Vorstand des Deutschen Handballbundes, den Ausfall des 22-Jährigen. Für Drux wird wahrscheinlich der Leipziger Maximilian Janke, den Bundestrainer Christian Prokop am vergangenen Samstag für Rune Dahmke aussortiert hatte, in den 16-köpfigen EM-Kader des Titelverteidigers zurückkehren.

Die endgültige Entscheidung darüber muss Prokop bis zum Mittwochmorgen (09 Uhr) fällen. Am selben Abend trifft Deutschland im letzten Hauptrundenspiel auf Spanien und benötigt dabei neben einem eigenen Sieg fremde Schützenhilfe, um noch das Halbfinale zu erreichen.

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