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Handball-Bundesliga : Bescheidene Berliner führen die Tabelle an

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Füchse-Coach Velimir Petkovic will in Berlin auch nach dem siebten Sieg im siebten Spiel nicht über den Titel sprechen. Der Gummersbacher Schlussmann Carsten Lichtlein stellt mit seinem 476. gehaltenen Siebenmeter den Bundesliga-Rekord ein.

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2017 | 16:58 Uhr

Die Bilanz ist makellos, doch die Füchse Berlin bleiben auch nach dem Sprung an die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga bescheiden.

Das 36:23 (17:8) über den TBV Lemgo war für den Hauptstadtclub der siebte Sieg im siebten Spiel. Der Gewinn der deutschen Meisterschaft bleibt für Velimir Petkovic jedoch weiterhin kein Thema: «Über so etwas rede ich nach sieben Spielen nicht», sagte der Füchse-Trainer bei Sky.

«Die Saison ist noch lang, aber wenn alles optimal läuft und die anderen schwächeln, wollen wir da sein», sagte Füchse-Präsident Frank Steffel. Die nächsten Spiele bestreiten die Berliner gegen den HC Erlangen, bei der TSV Hannover-Burgdorf und gegen den THW Kiel. Danach, so hatte es Geschäftsführer Bob Hanning angekündigt, solle eine erste Bestandsaufnahme der laufenden Saison gemacht werden.

Der TuS N-Lübbecke holte beim 26:26 (16:10) im Auswärtsspiel gegen den SC DHfK Leipzig den ersten Punkt, den Schlussmann Peter Tatai mit einem gehaltenen Siebenmeter festhielt. Die HSG Wetzlar unterlag beim SC Magdeburg 29:31 (16:16). Der VfL Gummersbach gewann beim TVB 1898 Stuttgart 26:22 (13:9) und feierte Torhüter Carsten Lichtlein. Der stellte mit seinem 476. gehaltenen Siebenmeter den Bundesliga-Rekord von Jan Holpert (Milbertshofen/Flensburg) ein.

Am Wochenende hatte es zudem den zweiten Trainerwechsel gegeben. Der Tabellen-13. HC Erlangen entließ Robert Andersson. Begründung war die «nicht erwartete sportliche Entwicklung», hieß es auf der Vereinshomepage. Interimstrainer der Franken ist mit Tobias Wannenmacher nun der Spielertrainer der zweiten Mannschaft.

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