Handball-Bundesliga : 37:29 in Minden – Kiel feiert achten Sieg in Folge

Am elften Spieltag der Handball-Bundesliga gewann der Rekordmeister mit 37:29 beim TSV GWD Minden.

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04. November 2018, 17:50 Uhr

Minden | Der THW Kiel ist glänzend aus der Länderspielpause gekommen. Am Sonntag gewann der deutsche Handball-Rekordmeister bei GWD Minden mit 37:29 (19:17) und feierte damit seinen achten Bundesliga-Sieg in Serie. „Es war ein schweres Spiel“, sagte Kiels überragender Akteur Domagoj Duvnjak. Sein Team habe beim Zwei-Tore-Rückstand Mitte der zweiten Hälfte „Charakter gezeigt“, „ab der 40. Minute überragenden Handball gespielt und am Ende verdient gewonnen“.

In der Kampa-Halle erwischten die Kieler einen blendenden Start (8:13/17.), doch Minden kämpfte sich in die Partie und war kurz vor Ende der ersten Halbzeit wieder auf Augenhöhe (16:16/27.). Das letzte Wort in der ersten Hälfte hatten aber die Kieler, Duvnjak hämmerte den Ball Sekunden vor der Sirene zum 19:17 für den THW in die Maschen.

Im zweiten Abschnitt hatten dann aber zunächst die Ostwestfalen das Sagen. Den Treffer zur ersten GWD-Führung musste der gerade erst für Niklas Landin ins THW-Tor gerückte Andreas Wolff hinnehmen (21:20/34.). Doch in der Folge erwies sich der Torhüter-Wechsel als einer der Schlüssel zum Kieler Erfolg. Zwar legte Minden eine Zwei-Tore-Führung vor (24:22/39.), aber Wolff baute mit einer sich steigernden Abwehr ein Bollwerk auf, gegen das sich die Gastgeber immer schwerer taten. Im Angriff ließen Duvnjak und Lukas Nilsson ihr Team bis auf 36:27 (58.) enteilen.

GWD Minden: Christensen, Sonne-Hansen – Cederholm (4), Doder, Gullerud (5), Gulliksen (n.e.), Kister (n.e.), Korte (1), Mansson (2), Michalczik (4), Nowatzki (n.e.), Pusica, Rambo (5), Savvas, Staar (5), Zvizej (3/3)
THW Kiel: N. Landin, Wolff – Bilyk (3), Dahmke (n.e.), Duvnjak (8), Ekberg (5/4), Firnhaber, Kristjansson, M. Landin (3), Nilsson (8), Rahmel (n.e.), Reinkind (3), Vujin (n.e.), Weinhold, Wiencek (7), Zarabec
Schiedsrichter: Maier/Kilp (Steinbach/Oberursel) – Zuschauer: 3800 – Siebenmeter: 4/3:4/4 – Zeitstrafen: 3:0

 
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