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DHB-Pokal gegen Coburg : 27:23 – THW Kiel erfüllt Pflichtaufgabe

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Zebras sind eine Runde weiter. Gegen Coburg lieferte der THW aber keine Glanzleistung,

Es war kein glanzvoller Auftritt, aber das war auch nicht gefragt. Gefragt war das Erreichen des Viertelfinales im DHB-Pokal – und das schaffte der THW Kiel mit dem 27:23 (16:9) beim Zweitliga-Fünften HSG 2000 Coburg.

Für die „Zebras“ war es eine Pflichtübung, für die Oberfranken das Spiel des Jahres, das sogar im Internet live gezeigt wurde. 3530 Zuschauer feierten jede gelungene Aktion ihres Teams und hatten besonders in der Anfangsphase ihren Spaß. Der Außenseiter erzielte per Siebenmeter den ersten Treffer und blieb bis zum 6:6 (13. Minute) dran an den Schleswig-Holsteinern. Maskottchen „Festus“ hüpfte am Spielfeldrand auf und ab.

Nach 14 Minuten besorgte Christian Sprenger die erste Führung für den THW und fortan ging das Spiel in die erwartete Richtung. Schnell war ein deutlicher Vorsprung herausgeworfen. Doch trotz des 9:16 zur Halbzeit dachten die Gastgeber nicht im Traum daran, sich ihr großes Spiel kaputtmachen zu lassen. Und sie hatten in Oliver Krechel einen starken Torwart, der reihenweise Würfe der Kieler Angreifer parierte sowie mit Matthias Gerlich einen sicheren Siebenmeterwerfer. In der 53. Minute stand es 18:25, der Pausen-Rückstand der tapferen Oberfranken war nicht angewachsen. Und es kam noch besser, Coburg verkürzte bis auf drei Tore, weil der THW die Partie austrudeln ließ. So entschied die HSG die zweite Halbzeit deutlich für sich und durfte zufrieden sein. Bester THW-Werfer war Joan Canellas (Foto) mit sechs Toren.

HSC Coburg: Kulhanek, Krechel – Wucherpfennig (2), Franke, Kelm (1), Gerlich (7/5), Kirchner (3), Vitek, Riha, Coßbau, Billek (3), Riehn (3), Harmandic (1), Kirvellavicius (3).

THW Kiel: Landin, Katsigiannis – Duvnjak (2), Mamelund (1), Toft Hansen, Sprenger (4), Weinhold (4), Ekberg, Anic (3), Canellas (6/4), Dahmke (1), Williams, Vujin (4), Oprea (2).

Schiedsrichter: Kilp/Maier (Oberursel/Steinbach).Zeitstrafen: 1:4. – Siebenmeter: 6:4. Zuschauer: 3530.

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