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Schleswig-Holstein-Klassiker : 12. Pokal-Derby: THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt mit Verletzungssorgen

vom
Aus der Onlineredaktion

Ein „Hochemotionales Derby“ wird am Mittwoch in Kiel erwartet. Dass die Erzrivalen beim Top-Spiel des Viertelfinales im DHB-Pokal improvisieren müssen, ändert nichts ander Brizanz.

shz.de von
erstellt am 15.Dez.2015 | 17:08 Uhr

Kiel | Der ewige Nordschlager THW Kiel gegen SG Flensburg-Handewitt erlebt seine 86. Auflage. Im Viertelfinale des DHB-Pokals empfängt Handball-Rekordmeister THW an diesem Mittwoch (Live-Ticker auf shz.de) den Cup-Verteidiger. Für Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke ist die Partie „das Derby des deutschen Handballs“ schlechthin. SG-Trainer Ljubomir Vranjes ist voller Vorfreude: „Dieses Spiel wird ein Riesen-Highlight werden.“ Die Kieler Sparkassen-Arena ist mit 10.285 Zuschauern ausverkauft.

Favorit ist der THW, der in der Bundesliga zuletzt achtmal gewann. In 85 Duellen seit 1983/84 waren die Kieler 53 Mal erfolgreich, 28 Mal siegte die SG und vier Partien zwischen den Erzrivalen endeten remis. „Es hilft kein Jammern und Klagen, wird wollen zum Final Four nach Hamburg. Warum soll uns das nicht über den Umweg Kiel gelingen?“, fragte Schmäschke, der aber einräumte: „Mit dieser Auslosung sind weder die Kieler noch wir glücklich.“ Das Finalturnier findet am 30. April/1. Mai in der Barclaycard-Arena statt.

THW-Profi Dominik Klein prophezeit ein „hochemotionales Derby. Das wird man schon beim Aufwärmen merken.“ Im Pokal trafen beide Teams zwölfmal aufeinander. Kiel gewann neunmal, Flensburg dreimal.

Personell haben beide Probleme. Bei der SG werden die Langzeitverletzten Jacob Heinl (Reha nach Rückenverletzung), Anders Zachariassen (Kreuzbandriss) und Jim Gottfridsson (Mittelfußbruch) fehlen. Linkshänder Johan Jakobsson (Bauchmuskel-Zerrung) bestand einen Härtetest im Training am Montag nicht und fällt ebenfalls aus.

Die Kieler müssen weiterhin auf Patrick Wiencek (Kreuzbandriss) verzichten, Wackelkandidaten sind Christian Sprenger (Muskelverhärtung im Rücken) und Rune Dahmke (Bänderdehnung im Knöchel) . „Wir wollen den Pokal gewinnen. Dann müssen wir sowieso jeden schlagen“, sagte Jung-Nationalspieler Dahmke. Domagoj Duvnjak will trotz Außenbandriss im Sprunggelenk erneut auf die Zähne beißen und spielen.

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