Tabanike und Molly Moon : Hamburger Galoppderby: Zwei Pferde nach Knochenbrüchen eingeschläfert

Das Hamburger Galopprennen auf der Horner Rennbahn hat eine jahrzehntelange Tradition.
Das Hamburger Galopprennen auf der Horner Rennbahn hat eine jahrzehntelange Tradition.

Laut einem Sprecher hätten die Tierärzte wegen der schweren Verletzungen direkt entschieden, die Tiere einzuschläfern.

shz.de von
05. Juli 2018, 14:20 Uhr

Hamburg | Innerhalb einer Stunde haben sich bei Rennen des traditionellen Galoppderbys im Hamburger Stadtteil Horn zwei Pferde so stark verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten.

Die Stuten Tabanike und Molly Moon hatten sich beide einem Bericht des "Hamburger Abendblatts" zufolge Knochenbrüche in der Hinterhand zugezogen. Das Blatt zitierte den Sprecher des Hamburger Rennclubs, der mitteilte, dass das zuständige Tierarzt-Team in beiden Fällen sofort entschieden hätte, die Tiere einzuschläfern. Es sei zu offensichtlich gewesen, dass die Verletzungen unheilbar waren.

Noch keine Angaben zu möglichen Ursachen

Der Sprecher konnte zunächst keine Angaben zu möglichen Ursachen der Verletzungen machen. Allerdings wird über den sehr trockenen Boden der Galopprennbahn als Grund spekuliert. Aufgrunddessen könne es zu Haarrissen in den Konchen der Pferdebeine kommen, durch die sich bei weiterem Auftreten Splitterbrüche entwickeln können.

Durch intensives Bewässern der Bahn versuchen die Verantwortlichen eigentlich einen zu trockenen Boden zu vermeiden, sagte der Sprecher. Eine weitere Ursache könnten Stürze der beiden Pferde gewesen sein.

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