NBA-Playoffs : Galavorstellung der Warriors, Konfetti-Panne der 76ers

<p>Nicht aufzuhalten: Kevin Durant (am Ball, im Duell mit Jrue Holiday) führte sein Team zum Sieg. Foto: Imago/ ZUMA Press</p>

Nicht aufzuhalten: Kevin Durant (am Ball, im Duell mit Jrue Holiday) führte sein Team zum Sieg. Foto: Imago/ ZUMA Press

Was für ein Auftritt von NBA-Star Kevin Durant: Der Shooting Guard führte seine Golden State Warriors bei den NBA-Playoffs zum Sieg gegen die New Orleans Pelicans.

shz.de von
07. Mai 2018, 07:56 Uhr

New Orleans | 38 Punkte, neun Rebounds und fünf Assists steuerte Durant zum dritten Sieg gegen die Pelicans bei. Im "best-of-seven" führt Golden State nun mit 3:1 und steht vor dem Einzug in die Conference Finals. Besonders stark agierten die Warriors in der Defense, bis zur vierten Minuten ließen sie gerade einmal vier Punkte zu. Von Beginn an waren die Pels unterlegen, zur Pause führten die Warriors bereits mit 61:54.

Auch nach dem Break ließen die Gäste nicht locker - vor allem dank Durant. Der 29-Jährige führte das Team aus Golden State an, die Pelicans wurden vor der heimischen Kulisse zeitweise vorgeführt.

Vor dem vierten und finalen Durchgang war die Luft beim 94:73 bereits raus. Beide Teams wechselten munter durch, am Ende stand ein leistungsgerechtes 118:92. Bereits am kommenden Mittwoch (4.30 Uhr) treffen die Teams zum fünften Mal aufeinander. Mit einem weiteren Erfolg wären die Warriors durch.

Philly feiert zu früh, Celtics gewinnen

Es hätte alles so schön sein können: Beim Stand von 87:89 aus Sicht der Philadelphia 76ers und noch 1,7 Sekunden auf der Uhr schlug der Basketball nach Wurf von Marco Belinelli im Korb ein. Aus Sicht der heimischen Sixers-Fans stand der Italiener beim Versuch noch vor der Dreier-Linie. Es wäre der Sieg gegen die Boston Celtics gewesen. Prompt regnete es Konfetti auf das Spielfeld. Das Problem: Belinelli berührte die Linie, sein Treffer führte "nur" zum 89:89-Ausgleich.

Bevor es in die Over-Time ging, musste entsprechend erst einmal das Konfetti weggefegt werden. Den Spott erntete Philadelphia, zumal die Sixers am Ende mit 98:101 unterlagen. So sahen sich zum Beispiel die Atlanta Hawks in der komfortablen Lage, einen spöttischen Tweet in Richtung Philadelphia abzusetzen:

Die Celtics führen in der "best-of-seven"-Serie mit 3:0. Etwas überraschend, da Boston vor den NBA-Playoffs nicht unbedingt als Favorit gehandelt worden war. Am Dienstag (Mitternacht) können die Celtics den Einzug in die Conference Finals perfekt machen.

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