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2. Bundesliga

18. Oktober 2017 | 02:32 Uhr

TSV München von 1860 e.V.

vom

Der Trainer: Alexander Schmidt

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Alexander Schmidt

Nach seiner Beförderung von der U 21 zu den Profis will sich Trainer Alexander Schmidt zunächst nicht an den hohen Zielen von 1860 München messen lassen. «Der Druck ist da, das weiß ich. Aber ich denke nicht an die Tabelle oder den Aufstieg», betonte der 44-Jährige. Der bisherige Regionalliga-Coach ersetzt Reiner Maurer. «Wir sind sicher, dass Schmidt die Chance nutzen wird», äußerte Geschäftsführer Robert Schäfer und betonte, dass der neue Mann nicht in einer Funktion als reiner Interimstrainer aufgerückt sei.

Der Star: Benjamin Lauth

Der fünfmalige Nationalspieler war 1992 als Kind zu den Sechzigern gekommen. Nach dem Bundesliga-Abstieg der «Löwen» und Gastspielen beim Hamburger SV, VfB Stuttgart und Hannover 96 kehrte der Stürmer 2008 nach München zurück. In der vergangenen beiden Spielzeiten erzielte Benjamin Lauth insgesamt 27 Ligatreffer (2010/2011: 16 Tore; 2011/2012: 11Tore). Der Kapitän ist die Identifikationsfigur der Löwen.

Das Ziel: Um Aufstieg mitspielen

Der TSV 1860 München hofft seit mittlerweile acht Jahren Spielzeit für Spielzeit auf die Rückkehr in die Bundesliga, geklappt hat es bisher nie. Nach Platz sechs in der vergangenen Saison ist der Aufstieg in den nächsten drei Jahren klar anvisiert ? am liebsten natürlich schon in dieser Saison. «Wir wollen uns sowohl bei den Punkten als auch beim Tabellenplatz verbessern, das heißt mehr als 57 Punkte und Platz eins bis fünf», sagte Trainer Reiner Maurer.

Die Mannschaft: Im Umbruch

Nach den Abgängen von Djordje Rakic, Antonio Rukavina, Kevin Volland, Sandro Kaiser, Stefan Buck und Collin Benjamin mussten die Löwen adäquaten Ersatz besorgen. Ein Blick auf die Neuerwerbungen lässt die Sechziger aber optimistisch nach vorne schauen. Für insgesamt geschätzt gut eine Million Euro Ablöse kamen die Legionäre Marin Tomasov (Zadar/Kroatien) und Grigoris Makos (AEK Athen) sowie der Hannoveraner Moritz Stoppelkamp; zudem ablösefrei der polnische Nationalkicker Grzegorz Wojtkowiak (Posen), der Argentinier Ismael Blanco (Legia Warschau) und St. Paulis Moritz Volz. «Wir haben einen großen Umbruch in der Mannschaft. Es ist ein Mammutprojekt, wenn man so viele Spieler ersetzen muss», sagte Maurer.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Gabor Kiraly, 22 Michael Netolitzky, 30 Vitus Eicher

Abwehr: 2 Moritz Volz, 3 Grzegorz Wojtkowiak, 4 Kai Bülow, 5 Guillermo Vallori, 13 Necat Aygün, 15 Malik Fathi, 26 Christopher Schindler, 27 Arne Feick, 36 Phillipp Steinhart

Mittelfeld: 4 Kai Bülow, 6 Dominik Stahl, 7 Daniel Bierofka, 8 Maximilian Nicu, 17 Liridon Vocaj, 19 Sebastian Maier, 20 Stefan Wannenwetsch, 21 Grigorios Makos, 28 Daniel Halfar

Angriff: 9 Rob Friend, 10 Moritz Stoppelkamp, 11 Benjamin Lauth, 14 Marin Tomasov, 16 Daniel Jais, 18 Ola Kamara, 23 Bobby Wood, 29 Markus Ziereis, 33 Korbinian Vollmann

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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