zur Navigation springen

2. Fußball-Bundesliga : St. Pauli besiegt den Dresden-Fluch

vom

Endlich mal bei Dynamo Dresden gewonnen: Der FC St. Pauli hält in der 2. Liga Kontakt zu den Aufstiegsplätzen.

Dresden | Der FC St. Pauli hat seine „schwarze Serie“ bei Dynamo Dresden beendet und wieder Kontakt zu den Aufstiegsplätzen in der 2. Fußball-Bundesliga hergestellt. Nach vier Niederlagen bei den bisherigen Auftritten in Sachsen gewannen die Hanseaten unter Trainer Roland Vrabec am Sonntag bei den abstiegsgefährdeten Dynamos beim 2:1 (1:1) im fünften Anlauf erstmals. Als Sechste liegen sie nun nur noch einen Punkt hinter dem Karlsruher SC auf dem Relegationsrang drei. Dynamo bangt als Drittletzter weiter um den Klassenverbleib.

Vor 29.622 Zuschauern erzielten Florian Kringe (35. Minute) und Marcel Halstenberg (48.) die Tore für den Kiez-Club. Marco Hartmann (44.) hatte zwischenzeitlich für die Dresdener ausgeglichen. „Er hat einen sehr guten Freistoß und trainiert diese Standards regelmäßig“, lobte Vrabec seinen Siegtorschützen. „Marcel war sehr fokussiert und hat sich den Ball geschnappt. Das hat sehr gut geklappt“, ergänzte St. Paulis Trainer, dessen Team „wie erhofft oben drangeblieben ist“.

Beide Mannschaften zeigten eine attraktive erste Halbzeit. Die Gäste hatten bei Torschüssen und Ballbesitz ein klares Übergewicht und hätten in der ersten Halbzeit schon höher führen können. Doch es kam anders: Nach einem von Hartmann schnell ausgeführten Freistoß kam der Ball nach einem unzureichenden Abwehrversuch von Markus Thorandt wieder zu ihm zurück. Hartmann ließ sich die Chance nicht nehmen und traf aus der Nahdistanz. Die Freude währte aber nur kurz. Nach dem Wiederanpfiff traf Halstenberg mit einem fulminanten Freistoß. Kevin Schindler hatte später noch zwei gute Chancen und hätte seinem Club die Zitterpartie in der Schlussphase ersparen können.

zur Startseite

von
erstellt am 23.Feb.2014 | 16:38 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen