Sandhausen plant nach Duisburg-Entscheidung zweigleisig

 Otmar Schork plant nun mit Sandhausen zweigleisig. Foto: Uwe Anspach
Otmar Schork plant nun mit Sandhausen zweigleisig. Foto: Uwe Anspach

Sandhausen (dpa) - Nach dem Lizenzentzug für den MSV Duisburg bereitet sich der eigentlich abgestiegene SV Sandhausen sowohl auf einen Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga als auch die Rückkehr in die 3. Liga vor.

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30. Mai 2013, 01:44 Uhr

Sandhausen (dpa) - Nach dem Lizenzentzug für den MSV Duisburg bereitet sich der eigentlich abgestiegene SV Sandhausen sowohl auf einen Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga als auch die Rückkehr in die 3. Liga vor.

Geschäftsführer Otmar Schork erklärte, dass es für seinen Verein klar sei, «dass wir ab sofort zweigleisig planen werden, denn bis zum eventuellen Schiedsgerichtsurteil bleibt es eine Hängepartie».

Sandhausen steht als Tabellen-17. der zurückliegenden Saison als sportlicher Absteiger fest. Sollte der MSV Duisburg aus finanziellen Gründen wirklich am Grünen Tisch absteigen müssen, könnten die Nordbadener überraschend in der 2. Liga bleiben. Der Lizenzierungsausschuss des Ligaverbandes entschied nach einer Prüfung der MSV-Unterlagen, dass der Traditionsverein die wirtschaftlichen Bedingungen nicht erfülle.

«Diese Entscheidung kam für uns alle am Mittwochabend überraschend», sagte Schork. Trotzdem steht für ihn der Klassenverbleib noch nicht fest. «Denn endgültig ist noch nichts. Zunächst müssen wir abwarten, ob der MSV Duisburg das Schiedsgericht anruft und wenn ja, wie dieses Gremium dann abschließend entscheidet», sagte der Geschäftsführer.

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