Fußball : Ingolstadt setzt Zeichen gegen Rassismus

Danny da Costa wärmt sich mit seinen Ingolstadt-Kollegen in T-Shirts gegen Rechtsradikalismus auf.
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Danny da Costa wärmt sich mit seinen Ingolstadt-Kollegen in T-Shirts gegen Rechtsradikalismus auf.

Fünf Tage nach den rassistischen Ausfällen gegen Fußball-Profi Danny da Costa hat Zweitligist FC Ingolstadt ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt.

shz.de von
23. August 2013, 18:49 Uhr

Vor der Heimpartie gegen Arminia Bielefeld wärmten sich die Spieler der Oberbayern am Freitagabend in Trikots mit der Aufschrift «Rechts außen? Nur im 4-3-3!» auf. Damit reagierte der Verein auf die rassistischen Beschimpfungen gegen seinen dunkelhäutigen Spieler am vergangenen Sonntag im Derby bei 1860 München.

«Solche Äußerungen haben in unserer Gesellschaft nichts zu suchen», betonte Ingolstadts Trainer Marco Kurz vor der Partie im TV-Sender Sky. Da Costa wurde von seinem Coach erneut in die Startelf beordert. Sorgen, dass dem deutschen U21-Nationalspieler der Wirbel der vergangenen Tage zugesetzt haben könnte, hatte Kurz nicht: «Kein Risiko, er ist bei 100 Prozent.»

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