2. Bundesliga am Sonntag : Holstein Kiel peilt die Spitze an – St. Pauli will dritten Saisonsieg

Torschütze Kingsley Schindler (l-r) jubelt mit Jaeseong Lee und Hauke Wahl von Holstein Kiel über seinen Treffer zum 1:3.  
Wollen heute wieder jubeln: Kiels Kingsley Schindler (links) mit Jaeseong Lee und Hauke Wahl.

Nach dem Pokal-Zwischenstopp geht es für die Zweitligisten wieder um Punkte. Beide wollen ganz oben bleiben.

shz.de von
26. August 2018, 10:09 Uhr

Hamburg/Kiel | Der FC St. Pauli und Holstein Kiel wollen in der 2. Fußball-Bundesliga ihre Top-Positionen verteidigen. Die Teams waren vor Beginn des dritten Spieltages Tabellenführer und Zweiter.

Die Hamburger haben es am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) auswärts mit dem 1. FC Union Berlin zu tun, Kiel gastiert zu gleichen Zeit bei Jahn Regensburg. Der Hamburger SV greift erst am Montagabend gegen Arminia Bielefeld ins Geschehen ein.

„Wir freuen uns auf ein hart umkämpftes Spiel, werden am Sonntag auf dem Platz brennen und alles geben, um zu gewinnen“, kündigte St.-Pauli-Trainer Markus Kauczinski an. „Wir haben alle total Bock auf das Spiel.“

Der Ausrutscher im Pokal, als die Hamburger beim Drittligisten Wehen Wiesbaden scheiterten, ist von der Mannschaft abgehakt. „Die Niederlage hat bei uns keinen Knacks hinterlassen“, betonte Kauczinski. Gegner Union Berlin gehört zu den Aufstiegsaspiranten in der 2. Liga und hat mit einem Sieg gegen Erzgebirge Aue und einem Remis gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln einen guten Saisonstart erwischt.

St. Pauli muss auf die verletzten Sami Allagui, Jan-Philipp Kalla, Marc Hornschuh und Christopher Avevor verzichten. Dagegen steht Christopher Buchtmann nach einer Hand-OP wieder zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler hat in zwei Partien zwei Tore erzielt.

Nordrivale Holstein Kiel hat den Sprung an die Tabellenspitze im Visier. Die Schleswig-Holsteiner strotzen vor Zuversicht. „Wir wissen, was auf uns zukommt und gehen das voller Vorfreude an“, sagte Trainer Tim Walter. Dem Coach mache im Training Freude, seine Spieler zu beobachten, „mit welchem Enthusiasmus und Tempo sie in die Einheiten gehen“, sagte er.

Allerdings müssen die Kieler ihre Abwehr umbauen. Linksverteidiger Johannes van den Bergh ist nach der Gelb-Roten Karte, die er im Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim gesehen hat, für eine Partie gesperrt. Ihn könnte der offensiv agierende Mathias Honsak ersetzen.

Die Regensburger kündigten nach der Pokalpleite gegen den Fünftligisten BSG Chemie Leipzig Wiedergutmachung an. Das Spiel gegen Kiel verspreche viel, meinte Trainer Achim Beierlorzer. Der Coach warnte jedoch vor der Qualität des Rivalen. Er bezeichnete den Gegner von der Ostseeküste als „intakte Einheit, die gut in der Spur ist“.

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