2. Bundesliga : Holstein Kiel gewinnt mit 2:1 gegen Heidenheim

Die Störche festigen den dritten Platz mit ihrem Sieg.

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16. März 2018, 20:29 Uhr

Kiel | Holstein Kiel bleibt ein Bundesliga-Kandidat. Der Aufsteiger hat am Freitagabend mit einem 2:1 (2:0)-Heimsieg über den 1. FC Heidenheim Relegationsrang drei in der 2. Fußball-Bundesliga gefestigt. Kingsley Schindler (18. Minute) mit einem Foulelfmeter und David Kinsombi (39. Minute) erzielten vor 10.278 Zuschauern im Holstein-Stadion die Tore für das Team von Trainer Markus Anfang, das vorerst bis auf einen Punkt an den Tabellen-Zweiten 1. FC Nürnberg herangerückt ist.

John Verhoek (82.) traf für die Heidenheimer. „Ein dreckiger Sieg. Wir haben bei schlechten Witterungsbedingungen eine gute Leistung gebracht. Wir greifen weiter an“, sagte Holstein-Präsident Steffen Schneekloth. „Der Wind hat allen alles abverlangt. Wir gehen als Sieger vom Platz. Das tat sehr gut“, sagte Mittelfeldspieler Tom Weilandt.

Bei orkanartigen Böen und Schneetreiben stürmten die „Störche“, bei denen der wieder genesene Kapitän Rafael Czichos in die Startelf zurückgekehrt war, in der ersten Halbzeit mit dem Wind im Rücken furios los. Top-Torjäger Marvin Ducksch hatte schon nach gut sechs Minuten die Chance zur Führung, scheiterte aber freistehend am stark reagierenden Heidenheimer Torhüter Kevin Müller.

Nach einer guten Viertelstunde war der Ball dann drin. Schindler verwandelte einen Foulelfmeter unhaltbar für Müller zu seinem immerhin schon achten Saisontreffer. Zuvor war der sehr agile Tom Weilandt, der erstmals nach längerer Zeit wieder von Beginn an spielte, gefoult worden.

Holstein blieb auch in der Folge gegen stark ersatzgeschwächte Gäste die tonangebende Vertretung und legte noch vor der Pause mit dem zweiten Treffer nach. Defensiv-Abräumer Kinsombi traf aus Mittelstürmerposition, hatte allerdings auch etwas Glück, weil der Ball noch unhaltbar für Heidenheims Schlussmann abgefälscht wurde. Müllers Gegenüber Kenneth Kronholm hatte in den ersten 45 Minuten keine Gelegenheit, sich bei der windigen winterlichen Witterung aufzuwärmen.

Anders in der zweiten Halbzeit, in der die Heidenheimer ihrerseits vom Wind begünstigt die Initiative übernahmen. Bei einem Kopfball von Innenverteidiger Kevin Kraus verhinderte Kronholm in der 74. Minute mit einer Glanzparade zunächst den Anschlusstreffer. Beim Tor von Verhoek war der 32-Jährige dann machtlos. Danach verteidigten die Norddeutschen die Führung mit Glück und Geschick.

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