Gegen MSV Duisburg : Holstein Kiel beendet Durststrecke mit 5:0

Jubel der drei Kieler Dominick Drexler (li.), Elfmetertorschütze Kingsley Schindler (Mi.) und David Kinsombi.

Jubel der drei Kieler Dominick Drexler (li.), Elfmetertorschütze Kingsley Schindler (Mi.) und David Kinsombi.

Holstein Kiel feiert ersten Rückrundensieg und festigt den dritten Tabellenrang.

shz.de von
03. März 2018, 14:57 Uhr

Kiel | Holstein Kiel kann doch noch gewinnen. Der Herbstmeister der 2. Fußball-Bundesliga besiegte am Samstag den MSV Duisburg auch in dieser Höhe verdient mit 5:0 (2:0) und festigte nach dem ersten Dreier seit dem 5. November 2017 den dritten Tabellenrang. David Kinsombi (18. Minute), Dominick Drexler (20.), Kingsley Schindler (51./Foulelfmeter), Rafael Czichos (62.) und Gerrit Nauber (82./Eigentor) erzielten vor 10 143 Zuschauern im Holstein-Stadion die Tore für das Team von Trainer Markus Anfang zu dessen höchstem Saisonerfolg.

Die Erleichterung war den Kieler Protagonisten nach der monatelangen Durststrecke anzumerken. „Wir haben uns belohnt. Irgendwann war das aber auch mal Zeit. Ich freue mich für die Jungs“, sagte Markus Anfang im TV-Sender Sky.

Die Kieler begannen stürmisch und wurden für ihre engagierten Bemühungen mit den beiden schnellen Toren früh belohnt. Von dem Doppelschlag erholten sich die erschreckend schwachen Gäste nicht mehr. Mit zwei weiteren Treffern hatten die „Störche“ die Fronten nach einer guten Stunde endgültig geklärt.

Trotz der Negativserie der vergangenen Monate vertraute Trainer Anfang der gleichen Startelf, die am vergangenen Sonntag unglücklich mit 2:3 beim FC St. Pauli verloren hatte. Und wurde belohnt. Kinsombi nutzte bereits die erste Gelegenheit der bissig beginnenden Hausherren zur Führung. Glänzend in Szene gesetzt von Marvin Ducksch ließ der defensive Mittelfeldspieler in Mittelstürmerposition MSV-Torhüter Mark Flekken keine Chance.

Der Jubel war noch nicht verebbt, da war Flekken ein zweites Mal überwunden. Sören Seydel flankte von der linken Seite scharf und präzise nach innen, Drexler stand goldrichtig und ließ sich die Gelegenheit zu seinem elften Saisontreffer aus Nahdistanz nicht entgehen.

Auch in der Folge blieben die „Störche“ gegen harm- und hilflose Gäste klar tonangebend und hätten die Führung bis zur Pause noch ausbauen können. Aber Schindler (23.) und Drexler (44.) ließen die besten Möglichkeiten dazu aus.

Und dennoch war bereits spätestens nach einer guten Stunde alles klar für den ersten Siegesjubel im Fußballjahr 2018. Zunächst verwandelte Schindler einen an Ducksch verwirkten Strafstoß zum 3:0. Dann trug sich auch noch Kapitän Czichos in die Torschützenliste ein, als er nach einer Ecke aus Nahdistanz abstaubte.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen