2. Bundesliga : FC St. Pauli nach 2:0-Sieg gegen Darmstadt Tabellenführer

Der FC St. Pauli hat im heimischen Stadion Darmstadt 98 mit 2:0 besiegt und damit nach dem zweiten Spieltag die Maximalausbeute von sechs Punkten geholt. Die Spieler feiern den Erfolg mit den Fans.
Die Spieler feiern den Erfolg mit den Fans.

Mit zwei Siegen hat der FC St. Pauli einen Liga-Auftakt nach Maß hingelegt und nebenbei eine Negativ-Bilanz beendet.

shz.de von
11. August 2018, 09:17 Uhr

Hamburg | Der FC St. Pauli ist optimal in die 2. Fußball-Bundesliga gestartet und hat die Tabellenspitze erobert. Fünf Tage nach dem 2:1-Auftakterfolg beim 1. FC Magdeburg gelang den Hanseaten am Freitagabend ein verdientes 2:0 (0:0) gegen den SV Darmstadt 98. „Das ist natürlich ein überragender Start für uns“, sagte St. Paulis Kapitän Johannes Flum nach dem umjubelten Abpfiff.

Vor 29.140 Besuchern im – anders als angekündigt – doch nicht ganz ausverkauften Millerntor-Stadion trafen Richard Neudecker (52. Minute) und Christopher Buchtmann (85.) für die Kiezkicker, denen der erste Sieg über die Darmstädter seit dem 15. Juli 1992 gelang. Damit übernahmen die Hanseaten zumindest vorübergehend Rang eins. Darmstadt verlor saisonübergreifend nach zwölf Partien ohne Niederlage erstmals wieder.

Beide Teams lieferten sich von Beginn ein intensives Match. Johannes Flum (17.) für die Hausherren und Aytac Sulu (28.) für die Gäste vergaben erstklassige Möglichkeiten. Nach der Pause übernahm St. Pauli immer mehr das Kommando. Neudecker per Kopf nach starker Vorarbeit von Mats Möller Daehli und Buchtmann per Abstauber nach Neudeckers Maßvorlage sorgten dann für die Entscheidung.

Der eingewechselte Waldemar Sobota hatte sogar noch die Chance zum dritten Treffer für die nun wie entfesselt aufspielenden Gastgeber, doch der Pole traf nur die Latte (89.). Marvin Knoll, Moeller Daehli und Neudecker, der nach seinem Wechsel von der rechten auf die linke Außenbahn zum Matchwinner avancierte, waren die besten Akteure in einer überzeugenden St. Pauli-Mannschaft. In der war zudem Torwart Robin Himmelmann bei drei gefährlichen Aktionen der große Rückhalt.

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