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2. Fussball-Bundesliga : FC St. Pauli erkämpft verdientes 0:0 in Braunschweig

vom

Der FC St. Pauli bleibt in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Liga. Beim Aufstiegs-Mitfavoriten Eintracht Braunschweig erkämpften der Kiezclub ein verdientes 0:0 und bleibt dadurch Tabellendritter.

Der FC St. Pauli bleibt das Überraschungs-Team der 2. Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen erkämpfte sich am Sonntag beim zuletzt bärenstarken Aufstiegs-Mitfavoriten Eintracht Braunschweig ein verdientes 0:0 und verteidigte dadurch ihren guten dritten Tabellenplatz.

Vor 23.050 Zuschauern im ausverkauften Braunschweiger Stadion hatten die Gäste lange mehr vom Spiel, nutzten jedoch in den ersten 45 Minuten ihre Chancen nicht. Der FC St. Pauli auf dem Relegationsrang hat nun 14 Punkte auf dem Konto, die zuvor dreimal nacheinander siegreiche Eintracht aus Braunschweig (11) steht auf Position sechs.

„Den Punkt nehmen wir gerne mit“, frohlockte St. Paulis Schlussmann Robin Himmelmann. „Ich bin froh, dass hinten wieder die Null steht. Leider haben wir vorne keinen rein gemacht.“ Auch Lienen war mit dem Teilerfolg zufrieden, auch wenn sich sein Team „aufgrund der guten Chancen das Anrecht auf den Sieg gehabt hätte“, meinte der Coach. „St. Pauli steht zurecht dort oben in der Tabelle“, lobte Lienens

Braunschweigs Kollege Torsten Lieberknecht. Sein Sportdirektor Marc Arnold räumte ein: „Wir hatten am Schluss eine Top-Chance und hätten den Sieg gerne mitgenommen. Aber das wäre nicht verdient gewesen.“

Die Braun-Weißen aus der Hansestadt begannen stark und konzentriert - und kamen folgerichtig zu guten Chancen. Vor allem Waldemar Sobota hatte Pech, dessen Schuss Rafal Gikiewicz an die Latte lenkte (17.

Minute). Auch Jeremy Dudziak (26.) und Marc Rzatkowski (40./42.) konnten den starken Eintracht-Keeper vor der Pause nicht überwinden.

Nach dem Wechsel gestalteten die Hausherren das Match dann offen. Bei einem Kopfball von Torjäger Emil Berggreen (47.) klärte Sobota kurz vor der Linie per Kopf. Beide Widersacher suchten auch in der Folge ihre Chance zum Gewinn des „Dreiers“, den Braunschweigs Orhan Ademi kurz vor Schluss auf dem Fuß hatte. Doch St. Paulis Rückhalt Himmelmann wehrte dessen Schuss aus Nahdistanz glänzend ab (90.).

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erstellt am 20.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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