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2. Bundesliga

17. Dezember 2017 | 15:37 Uhr

FC Energie Cottbus

vom

Der Trainer: Rudi Bommer

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Rudi Bommer

Rudi Bommer trat in der vergangenen Saison in der Winterpause als Nachfolger des entlassenen Claus-Dieter Wollitz seinen Job an. Bommer ist ein gleichermaßen erfahrener wie ambitionierter Fußballlehrer. 417 Mal stand der Aschaffenburger in der Bundesliga auf dem Platz, sechsmal trug er das Nationaltrikot. Als Coach erlebte er vor Cottbus mit Burghausen, 1860 München und Duisburg die 2. Liga. 2007 gelang Bommer mit dem MSV sogar der Aufstieg in die Bundesliga. Die Spieler loben die umgängliche Art von Bommer.

Der Star: Boubacar Sanogo

Cottbus holte Stürmer Boubacar Sanogo aus der Arbeitslosigkeit. Der kraftvolle, 1,87 Meter große Ivorer, der in 100 Erstliga-Spielen für den 1. FC Kaiserslautern, den Hamburger SV, Werder Bremen und 1899 Hoffenheim insgesamt 26 Tore erzielt hat, verkörpert laut Bommer genau die Eigenschaften, «die wir händeringend gesucht haben. Er ist sehr wendig, immer anspielbar und weiß, wo das Tor steht. Er ist sicher eine echte Verstärkung.»

Das Ziel: Einstelliger Tabellenplatz

Nach der schlechten Saison mit Abstiegssorgen und nur Platz 14 am Ende spricht in der Lausitz niemand mehr vom Aufstieg. Immerhin glaubt der neue Sportdirektor Christian Beeck an einen Mittelfeldplatz. «Wir wollen und wir müssen hundertprozentig anders auftreten, als wir das in der Vorsaison getan haben. Die sportliche Qualität dazu haben wir und deswegen ist das angesprochene Saisonziel von einem einstelligen Tabellenplatz absolut realistisch», sagte Ex-Energie-Profi Beeck.

Die Mannschaft: Nach vorn verbesserungswürdig

Nach nur 30 Toren aus 34 Spielen in der letzten Saison (schlechteste Liga-Bilanz) war klar, dass die Cottbuser Offensive aufgerüstet werden musste. Es kamen die Stürmer Sanogo, Marco Stiepermann (Alemannia Aachen) und Sebastian Glasner (SV Wacker Burghausen). Zudem will Martin Fenin nach seiner langen Auszeit wieder voll angreifen. Im Sturm dürfte der Schuh also nicht mehr drücken. Sportdirektor Beeck verlangt vom Team «Leidenschaft, Siegeswille und unbedingten Kampf.»

Das Aufgebot:

Tor: 1* Thorsten Kirschbaum, 12 René Renno, 30 Marvin Gladrow, 31 Julien Latendresse

Abwehr: 3 Guillaume Rippert, 6 Uwe Möhrle, 13 Julian Börner, 15 Alexander Bittroff, 20 Konstantin Engel, 21 Uwe Hünemeier, 23 Markus Brzenska, 26 Martin Dahm, 33 Michael Schulze

Mittelfeld: 4 Ivica Banovic, 7 Daniel Brinkmann, 10 Daniel Adlung, 11 Alexander Ludwig, 14 Nicolas Farina, 18 Marc Andre Kruska, 22 André Fomitschow, 25 Stiven Rivic, 37 Christian Bickel

Angriff: 8 John Jairo Mosquera, 9 Marco Stiepermann, 27 Boubacar Sanogo, 29 Dennis Sørensen

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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