Fußball : Düsseldorf löst Sportwelt-Darlehen ab

Der Vorstandsvorsitzende Peter Frymuth freut sich über die zurückgekaufte Selbstständigkeit.
Der Vorstandsvorsitzende Peter Frymuth freut sich über die zurückgekaufte Selbstständigkeit.

Fortuna Düsseldorf ist ein finanzieller Befreiungsschlag gelungen. Wie der Fußball-Zweitligist am Montag mitteilte, ist er mit sofortiger Wirkung wieder im Besitz seiner Fernsehrechte.

shz.de von
30. September 2013, 16:17 Uhr

Der Düsseldorfer Club hat das Darlehen mit dem Rechteverwerter Sportwelt vorzeitig abgelöst. «Wir gehören ab sofort wieder uns selbst», sagte der Fortuna-Vorstandsvorsitzende Peter Frymuth.

Das Münchner Unternehmen von Michael Kölmel verzichtet als Gegenleistung darauf, von 2023 an die vertraglich zugesicherten 15 Prozent an den TV-Einnahmen der Fortuna weiter zu kassieren. Als Kompensation erhält die Sportwelt eine Einmalzahlung von drei Millionen Euro sowie zehn Jahre lang einen Festbetrag von jährlich 350 000 Euro plus 15 Prozent der Fernsehgelder.

Wenn der ursprüngliche Vertrag weiterlaufen würde, müsste Fortuna noch zwischen 15 und 30 Millionen Euro zahlen. Die Neureglung reduziert den Betrag auf rund 6,5 Millionen Euro.

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