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3:1-Sieg gegen Duisburg : Düsseldorf holt Tabellenführung zurück

vom

Düsseldorf ist nach einer starken Leistung im Derby gegen den MSV Duisburg wieder Spitzenreiter. Der Fortuna gelingt vor eigenem Publikum ein Traumstart. Dann bieten beide Teams den Zuschauern am Rhein ein Spektakel.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 22:59 Uhr

Fortuna Düsseldorf hat seine Aufstiegsambitionen untermauert und sich die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga zurückgeholt.

Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel setzte sich zum Abschluss des 9. Spieltags mit 3:1 (2:0) in einem rassigen Rheinderby gegen den MSV Duisburg durch. Vor 41 764 Zuschauern in der Esprit-Arena stellten Rouwen Hennings (2. Minute) und Jean Zimmer (6.) durch einen von Oliver Fink abgefälschten Schuss die Weichen früh auf Sieg. Benito Raman (55.) erhöhte nach einem Konter auf 3:0, ehe Moritz Stoppelkamp (57.) noch einmal etwas Hoffnung bei den MSV-Fans schürte.

«Wir mussten weite Wege gehen», sagte Hennings. «Zum Glück haben wir uns mit einem Sieg belohnt». Der Angreifer meinte: «Schön, dass wir den Spieltag als Tabellenführer beenden.»

Daran hatte auch Fortuna-Torhüter Raphael Wolf seinen Anteil. Er parierte nicht nur einen Foulelfmeter von Stoppelkamp (12.), sondern zeigte auch weitere starke Paraden. Nach gut einer Stunde musste der Keeper nach einem Zusammenprall verletzt ausgewechselt werden.

«Es tut mir leid», sagte Stoppelkamp zu seinem verschossenen Strafstoß. «Wenn ich den reinmache, bin ich überzeugt, dass wir vor der Pause den Ausgleich machen.» Duisburg, seit 36 Jahren in Düsseldorf ohne Sieg, bleibt nach der fünften Saisonpleite im Tabellen-Keller. Düsseldorf hat drei Punkte Vorsprung vor Verfolger Holstein Kiel.

Fortuna erwischte einen Start nach Maß und überrannte den MSV förmlich. Schon nach zwei Minuten gelang Hennings per Kopf die Führung nach einer Maßflanke von Raman. Nur vier Minuten später stand es schon 2:0, als Zimmers Schuss von der Strafraumgrenze von Fink unhaltbar für Duisburgs Schlussmann Mark Flekken abgefälscht wurde. «Ich verstehe nicht, wie wir die ersten fünf Minuten so verschlafen konnten», sagte Stoppelkamp.

Der MSV zeigte sich nur kurz geschockt und startete dann eigene Angriffe. Als Wolf Kingsley Onuegbu im Strafraum zu Fall brachte, bot sich dem Team von Ilia Gruev früh die Chance zum Anschlusstreffer. Doch Wolf parierte den von Stoppelkamp getretenen Strafstoß glänzend.

In der Folgezeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit zahlreichen Torraumszenen auf beiden Seiten. Duisburg gab bis zum Ende nie auf und ist mit dieser Moral sicher kein Abstiegskandidat.

Informationen zum Spiel bei bundesliga.de

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