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2. Bundesliga

14. Dezember 2017 | 16:37 Uhr

1. FC Köln

vom

Der Trainer: Holger Stanislawski

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Holger Stanislawski

Nach der miserablen Saison mit der Entlassung von Stale Solbakken und dem Übergangstrainer Frank Schaefer soll nun Holger Stanislawski die Geißbocktruppe wieder auf Vordermann bringen. Der Hamburger wird beim 1. FC Köln zum großen Mutmacher und Angstnehmer. Statt Druck sind Fingerspitzengefühl und psychologisches Geschick gefragt - das sind die Eigenschaften, mit denen der neue Cheftrainer des künftigen Zweitligisten seinen Spieler begegnen will. Laut Stanislawski dürfen die Spieler Fehler machen.

Der Star: Matthias Lehmann

Die Lücke, des nach England abgewanderten Lukas Podolski, kann keiner füllen. Einen richtigen Star gibt es beim FC nicht mehr, das Kollektiv soll glänzen. Eine feste Stütze soll dabei aber Mittelfeldspieler Matthias Lehmann sein, das von Eintracht Frankfurt verpflichtet wurde. «Ich kenne Matthias Lehmann gut aus St. Pauli. Er hat immer Führungsaufgaben übernommen und der Mannschaft sehr geholfen. Er passt spielerisch und charakterlich gut zum FC », sagt Cheftrainer Stanislawski.

Das Ziel: Aufsteigen ? aber nicht mit Gewalt

Aus verängstigten Absteigern ein Team zu formen, das nicht zwangsweise sofort wieder in die Bundesliga zurückkehren muss: So verstehen Stanislawski und die FC-Bosse den neuen Weg des Umbruchs. Laut Claus Horstmann, Vorsitzender der FC-Geschäftsführung, ist die sofortige Rückkehr in die Erstklassigkeit nicht erste Prämisse: «Wir wollen den Kader umbauen - bei wirtschaftlicher Balance. Wenn alles gut läuft, mag der Aufstieg rauskommen. Aber wir lassen uns nicht hetzen.»

Die Mannschaft: Neuanfang

Nach dem Weggang von Starspieler Lukas Podolski und dem Aussortieren der Topverdiener wie Geromel, Milivoje Novakovic oder Michael Rensing, könnten die ablösefrei verpflichteten Matthias Lehmann (Eintracht Frankfurt), Dominic Maroh (Nürnberg) und Thomas Bröker (Fortuna Düsseldorf) zu Gesichtern des Neuanfangs werden. Die Mannschaft und der neue Trainerstab müssen sich erst aneinander gewöhnen. Angesichts der klammen Finanzsituation des Clubs konnten keine Hochkaräter verpflichtet werden.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Timo Horn, 18 Thomas Kessler, 26 Marcel Schuhen

Abwehr: 2 Miso Brecko, 3 Lukas Kübler, 4 Christian Eichner, 5 Dominic Maroh, 17 Bienvenue Basala-Mazana, 23 Kevin McKenna, 28 Kevin Wimmer, 0 Bruno Andrade

Mittelfeld: 7 Adil Chihi, 8 Adam Matuschyk, 13 Dino Bisanovic, 14 Jonas Hector, 15 Tobias Strobl, 19 Mato Jajalo, 20 Reinhold Yabo, 21 Sascha Bigalke, 25 Daniel Royer, 27 Christian Clemens, 30 Fabian Schnellhardt, 33 Matthias Lehmann

Angriff: 9 Stefan Maierhofer, 11 Thomas Bröker, 16 Mikael Ishak, 22 Anthony Ujah, 24 Kacper Przybylko

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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