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2. Bundesliga

18. Dezember 2017 | 10:11 Uhr

1. FC Kaiserslautern

vom

Der Trainer: Franco Foda

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Franco Foda

Der ehemalige Bub vom Betzenberg soll den 1. FC Kaiserslautern zurück in die Bundesliga führen: Franco Foda ist Nachfolger des Bulgaren Krassimir Balakow. «Wir mussten bei der Suche nach einem neuen Trainer nicht nur nach dem Stallgeruch fragen, wir mussten nach der Erfahrung fragen», betonte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz. «Wenn man sieht, dass er 15 Jahre bei Sturm Graz war, dann spricht die Kontinuität für ihn.» Foda kam vor 31 Jahren zur FCK-Jugend, 1984 absolvierte er sein erstes Bundesliga-Spiel: «Vor 20 Jahren habe ich mein letztes Spiel hier gemacht. Ich bin sehr froh, dass ich nochmal die Chance bekommen habe, hier zu arbeiten.»

Der Star: Mimoun Azaouagh

FCK-Neuling Mimoun Azaouagh soll zum Fixpunkt im Lauterer Mittelfeld werden. Der technisch starke Spieler wechselte vom Liga-Konkurrenten VfL Bochum auf den Betzenberg. Kaiserslauterns Vorstandschef Stefan Kuntz weiß, was er an dem 29 Jahre alten gebürtigen Marokkaner hat. 2008 holte der damalige VfL-Manager Kuntz den torgefährlichen Mittelfeldspieler ins Ruhrgebiet. Azaouaghs Schwachstelle ist aber seine Verletzungsanfälligkeit.

Das Ziel: Wiederaufstieg

«Das Ziel ist, so schnell wie möglich wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Aber das wird kein Selbstläufer», sagte Coach Foda. «Ich möchte, dass wir hier einen guten, gepflegten, schnellen und aggressiven Fußball spielen», kündigte der Trainer an. Mit dieser offensiven Taktik will er auch die FCK-Fans wieder versöhnen. In der vergangenen Bundesligasaison landeten die Roten Teufel mit nur 23 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.

Die Mannschaft: Im Umbau

Mittelfristig will man beim FCK die Nachwuchsarbeit verbessern, kurzfristig brauchen Kuntz und Foda aber eine starke Mannschaft, um das Ziel Wiederaufstieg zu realisieren. «Ich bin davon überzeugt, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine stellen», sagte Foda. «Wir haben eine klare Strategie: Wir benötigen nicht nur gute Spieler, sondern auch charakterstarke Spieler.» Der FCK-Kader steckt noch mitten im Umbau. Zudem sind die Roten Teufel finanziell stark eingeschränkt und planen mit einem Etat von nur zehn Millionen Euro.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Tobias Sippel, 22 David Hohs, 32 Marius Müller

Abwehr: 2 Jan Simunek, 6 Mathias Abel, 13 Florian Riedel, 14 Enis Hajiri, 15 Marc Torrejón Moya, 17 Alexander Bugera, 19 Denis Linsmayer, 23 Florian Dick, 31 Chris Löwe, 33 Dominique Heintz, 34 Willi Orban

Mittelfeld: 4 Ariel Borysiuk, 5 Enis Alushi, 7 Mimoun Azaouagh, 9 Alexander Baumjohann,18 Chadli Amri, 20 Mitchell Weiser, 21 Pierre de Wit, 25 Benjamin Köhler, 26 Steven Zellner, 28 Konstatinos Fortounis, 30 Christopher Drazan, 37 Markus Karl

Angriff: 8 Mohamadou Idrissou, 10 Albert Bunjaku, 11 Erwin Hoffer, 24 Sascha Wolfert, 29 Kwame Nsor, 35 Julian Derstroff

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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